Schwedt.Oder: Faust

31. März 2018 (Ostersamstag), 14 Uhr


Der ostersamstägliche Schwedter „Faust“ hat Tradition. 2017 wurde er vom damaligen Schauspieldirektor Prof. Olaf Hilliger mit einem jungen Schauspiel- und Tanz-Ensemble neu inszeniert. Die Märkische Oderzeitung befand in Anlehnung an zahlreiche Zuschauermeinungen: „Schwedt hat einen tollen, neuen Faust.“

Doch auch dieser „neue Faust“ stellt die altbekannten Fragen:

Was ist des Pudels Kern? Was kann die Welt mir wohl gewähren? Und schafft die Sudelköcherei wohl dreißig Jahre mir vom Leibe? Ist’s möglich, ist das Weib so schön? Wer war’s, der sie ins Verderben stürzte?

Dieser „Faust“ ist schlanker und moderner geworden, ohne dass er modernistisch ist. Er ist auch streitbarer geworden, aber deshalb nicht weniger beliebt. Er stellt die alten, zeitlosen Fragen mit Blick auf eine verwirrende Gegenwart, ohne die Antworten zu kennen. Er ist konzentriert, ohne das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren. Er ist Theater im besten Sinne.

Am Ostersamstag wird es um das zentrale Ereignis Theater herum ein vielgestaltiges, sowohl kulinarisches als auch geistiges, anregendes wie auch entspannendes Rahmenprogramm geben – mit teuflischen wie göttlichen, österlichen wie walpurgischen Anklängen: Sie können im Europäischen Hugenottenpark und der Innenstadt auf Ostereiersuche gehen, den Kirchturm besteigen, kleine und größere schauspielerische und musikalische Höhepunkte um den Faust erleben – in Theaterräumen, an historischen Orten und unter freiem Himmel – und Sie können sich natürlich am Büfett und im Kirchencafé stärken. Außerdem wartet ein reichhaltiges Führungsangebot mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten auf Sie.

Zubuchbare Angebote:
1. Die „klassische“ Stadtführung durch die ehemalige Markgrafenresidenz Schwedt/Oder. (ca. 1¼ Stunde, ca. 4 km, max. 25 Personen)
2. Die thematische Stadtführung zum „Stadtumbau nach 1989 – Rückbau statt Abriss“. (ca. 1¼ Stunde, Busführung, max. 25 Personen)
3. Führung zur jüdischen Geschichte: Besuch der Mikwe (Ritualbad) auf dem Gelände der ehemaligen Schwedter Synagoge sowie des jüdischen Friedhofs. (ca. 1¼ Stunde, ca. 3½ km, max. 25 Personen)
4. Führung zur „Kunst im und am Bau der Uckermärkischen Bühnen Schwedt“. (ca. 1 Stunde, Kurzstrecken/Treppen, max. 25 Personen)
5. Führung durch den Europäischen Hugenottenpark mit Henriette Hendel-Schütz (1772-1849), die ihre Schauspielkarriere am Schwedter Hoftheater begann. (ca. 1 Stunde, Spaziergang/Kurzstrecken, max. 30 Personen)

Die Führungen beginnen jeweils im Anschluss an den ersten Teil des „Faust“. Da die Kapazität begrenzt ist, teilen Sie uns Ihre diesbezüglichen Wünsche bitte bereits bei der Kartenbuchung mit. Für die Teilnahme an einer der Führungen berechnen wir zusätzlich 5 € pro Person.

Für Nachtschwärmer gibt es nach dem Ende der „Faust“-Vorstellung, um ca. 20.30 Uhr die Möglichkeit, den Tag im Foyer Großes Haus bei einem „Musikalischen Nach(t)programm“ ausklingen zu lassen: Ensemblemitglieder singen und swingen, begleitet von Tilman Hintze am Klavier, ganz abseits des „Faust“. (Bitte reservieren Sie an der Theaterkasse!)

Buchung und Information:
Telefon: 03332 / 538 111, Fax: 03332 / 538 119, kasse@theater-schwedt.de

Reisearrangements:
Tourismusverein Nationalpark Unteres Odertal e.V.
Telefon: 03332 / 25 590, Fax: 03332 / 255 959, touristinfo@unteres-odertal.de
http://www.unteres-odertal.de

Ticketpreise (exkl. Führungen):
68,00 / 58,00 / 53,00 € inkl. Büffet


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