von Saskia F. (15. September 2018 20:42 Uhr)Am 14. September 2018 besuchte ich, wie der gesamte Jahrgang 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde, die 2.Premiere des Theaterstücks „Unter W@sser“. Das Jugendstück ist von Andréanne Joubert und Jean-François Guilbault. Für die Regie war Rebekka David verantwortlich. Es ist eine Koproduktion vom Theater am Rand Zollbrücke und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
In dem Stück geht es um die Macht(-losigkeit) jedes Einzelnen im Internet. Eine Schülerin hat die Möglichkeit, an die Zugangsdaten des Intranets ihrer Schule zu kommen. Unter dem Decknamen „Narziss“ eröffnet sie ein Forum für ihre Mitschüler und lässt deren Wünsche in Erfüllung gehen. Doch schnell nehmen die Anfragen überhand und auch ihr reales Leben gerät ins Wanken. Kann sie dem Druck standhalten? „Unter W@sser“: ein Stück, nicht nur für Jugendliche. Und passend zur heutigen Zeit mit einer WhatsApp-Gruppe, in der das Publikum den Verlauf des Stücks mitbestimmen kann. Die Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura haben mal wieder ganze Arbeit geleistet. Und auch die Bühnenkulisse war abermals, wie man sie von den UBS gewöhnt ist: minimalistisch, aber passend. Ich empfand das Stück als kurzweilig, da immer wieder etwas passiert ist. Allerdings hat man ab und zu den Faden verloren, wenn es eine Abstimmung im Chat gab und das Schauspiel auf der Bühne trotzdem weiter ging. Ich denke, dass dieses Stück mal wieder gezeigt hat, wie uns das Internet beeinflusst bzw. in welche Rolle eine x-beliebige Person dort schlüpfen kann. Das Stück kritisiert sozusagen unseren Umgang mit unseren Smartphones bzw. dem Internet an sich. Es ist pure Ablenkung und manchmal wäre es echt besser, das virtuelle Leben beiseite zu legen und das reelle Leben zu genießen.


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