von André Mammitzsch (18. Oktober 2018 17:13 Uhr)Mein Kompliment dem Ensemble der Uckermärkische Bühne Schwedt für ihren Mut das Musical „Tamara“ auf die Bühne zu bringen!

Für „Tamara“ sind wir einmal quer durch die Republik gefahren und haben es nicht bereut!

Ganz im Gegenteil, wir bedanken uns für einen sehr kurzweiligen, wundervollen Abend mit toller Musik und wunderbaren Akteuren! Der langanhaltende, Applaus, stehend klatschende Besucher, "Bravo - Rufe" und die Zugabe zeigen, wie gut Ihr euer Publikum erreicht und begeistert!

Wer mit der Musik von „SILLY“ und ihrer Frontfrau Tamara Danz aufgewachsen ist, findet in dem Musical viele Ansatzpunkte an seine Jugendzeit zurück zu denken. Man reflektiert, wie schnelllebig unsere Zeit geworden ist. Was wir, im Gegensatz zu Tamara, alles erleben durften und dürfen.

Eingefleischte „SILLY“ – Fans werden wenige neue Fakten aus dem Leben von Tamara erfahren, doch die Art und Weise, wie die Geschichte von/um Tamara erzählt und auf der Bühne gezeigt wird ist genial. Ein Klassiker „Faust“ moderiert die Geschichte von Tamara und „SILLY“. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen!

Chapeau & Danke!
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von Burghard Moldenhauer (9. Oktober 2018 11:36 Uhr)Guten Tag ,
wie komme ich zu einem Spielplan Rest 2018 und 2019 ( Internet nutzen wir nur sehr selten ) ?
Gibt es da für Internetmuffel etwas Gedrucktes ?

Mit freundlichem Gruß
B. Moldenhauer
[Anmerkung der Redaktion: persönliche Daten entfernt]
kommentiert von Reiko Pieper (9. Oktober 2018 17:31 Uhr)Sehr geehrter Herr Moldenhauer,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Haus und senden Ihnen gern unsere Jahresbroschüre 2018/19 zu. Sollte es von Ihnen erwünscht sein, nehmen wir Sie in unseren Versand auf. So erhalten Sie regelmäßig unsere Monatspläne und einmal im Jahr das Spielzeitheft. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Besucherservice der Uckermärkischen Bühnen
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von Volker (30. September 2018 09:34 Uhr)Leider wohne ich mehr als 700km von Schwedt entfernt in Köln - sonst könnte ich mal eben rüberkommen.
Uns hier im Westen würde so eine Aufführung mal gut tun....auch zum Verständnis.....denn viele hier in meinem
Alter (50+) haben noch nie was von Tamara Danz oder Silly gehört....und hätte ich vor der Wende nicht zufällig Elf99
gesehen, ginge es mir wohl ähnlich. Na jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und vlt. kommt das Ensemble ja mal
ins Rheinland.
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von Nadine D. (27. September 2018 19:29 Uhr)Was würdest du alles für Superkräfte tun? Du könntest irgendwelche Tabletten schlucken, die dir unglaubliche Kraft verleihen oder dir ein Serum spritzen lassen, durch das du unsichtbar, elastisch oder schlau wirst. Es besteht natürlich auch die Chance, dass radioaktive Strahlen dir das Fliegen ermöglichen. Dann bist du wie Superman oder Superwoman! Aber das ist alles unrealistisch. Sowas passiert nur in Filmen. Doch was wäre eine wirkliche Möglichkeit, Superkräfte zu bekommen? Und auf welche Weise geht man damit um?

Wie das mit sozialen Netzwerken möglich wäre und welche Folgen das haben kann, wird in dem Theaterstück „Unter W@sser“ thematisiert. Wir sahen die Premiere am 14. 09. 2018 in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Es wurde von Andreanne Joubert und Jean-Francois Guilbault geschrieben. Regie führte Rebekka David.

Louise und Sed sind zwei gewöhnliche Teenager. Beide müssen lernen, mit den alltäglichen Problemen der Jugend umzugehen. Auch der schulische Druck ist bei ihnen merkbar. Sie sind dauerhaft im Stress, ihre Aufgaben zu erledigen, um ein bisschen freie Zeit zu haben. Diese Stunden verbringt Louise mit ihren besten Freunden Guillaume und Joanie. Sed hingegen widmet sich seinem speziellen Hobby: dem Luftanhalten unter Wasser.

Das Leben der beiden Jugendlichen, aber auch das der restlichen Schüler ihrer Schule verändert sich, als Louise zufällig die Daten einer Lehrerin mit allen Prüfungsergebnissen und Noten der Schüler in die Hände bekommt. Sie entschließt sich, diese Macht zu einer „Superkraft“ zu machen. Über ein soziales Netzwerk eröffnet sie eine Gruppe, in der alle Schüler der Schule sind. Dort veröffentlicht sie sämtliche Prüfungsergebnisse. Jedoch macht sie das nicht mit ihrem richtigen Namen. Als „Narziss“ getarnt, versucht Louise, die Wünsche aller Schüler zu erfüllen, sogar die ihres älteren Bruders Eko. Zu allem Unglück verliebt sich dieser in sie. Doch auch Sed findet Gefallen an „Narziss“. Seine Eifersucht verleitet ihn zu Taten, die Ekos Ansehen sehr schädigen.

Bald merkt Louise, dass es gar nicht so einfach ist, eine Superheldin zu sein. Die Aufträge häufen sich, sodass sie gar nicht hinter her kommt, diese zu bearbeiten. Allmählich bricht sie fast unter der Last zusammen.

Das gesamte Stück wurde nur von zwei Schauspielern, Conrad Waligura und Lisa Rothhardt, gespielt. Während der Handlung wechselten sie immer wieder die Rollen. Das verwirrte an manchen Stellen das Publikum. Trotzdem konnte man sich schnell wieder in das Stück hineinfinden, weshalb der rote Faden nicht verloren ging. Neben den ständig wechselnden Rollen war noch ein weiterer Faktor dafür verantwortlich, dass man dem Geschehen auf der Bühne nicht durchgängig folgen konnte.

Die besagte Gruppe, die es in der Handlung gab, wurde tatsächlich für das Publikum in „WhatsApp“ eröffnet und war über einen Bildschirm auf der Bühne für alle sichtbar. Dadurch wurde das Publikum in die Handlung mit einbezogen. In diese Gruppe wurden Entscheidungsfragen gesendet, die das weitere Geschehen auf der Bühne beeinflussten. Neben diesen Entscheidungen wurden jedoch auch andere Nachrichten aus dem Publikum in die Gruppe gesendet, die die Handlung nicht unbedingt unterstützten. Aus diesem Grund gab es Situationen, in denen man mehr auf den Bildschirm achtete und die schauspielerischen Leistungen auf der Bühne vernachlässigte.


Neben diesem technischen Aufwand war das restliche Bühnenbild sehr schlicht gehalten. Es gab eine Erhöhung, von dort aus kontrollierte „Narziss“ das Geschehen. Außerdem wurde die Verwendung von Requisiten stark beschränkt. Mit großen Säcken voller Popcorn stellten die Schauspieler Verschiedenes dar. Da es nichts Speziellem zugeordnet war, konnte es vielseitig verwendet werden. Die Zuschauer konnten nur erahnen, was das Popcorn darstellen sollte. Dadurch waren der Fantasie nur wenige Grenzen gesetzt.

In dem Schauspiel versuchten die Regisseurin, Techniker und Darsteller zu zeigen, wie gefährlich die Anonymität der sozialen Netzwerke sein kann. Man selbst, aber auch andere können ohne erkannt zu werden, Bilder, Texte und anderes im Internet veröffentlichen. Diese Medien sind in der Lage, das Leben eines Menschen zu erschweren oder sogar zu beenden.
Ich selber sehe diese Anonymität auch als ein großes Problem dieser Netzwerke. Sie bilden eine Plattform für Schikanen, Cybermobbing, Propaganda, etc. Dass vor allem junge Menschen, meist auch Kinder damit konfrontiert werden, ist meiner Meinung nach nicht gesund für die noch nicht vollständig entwickelte Psyche.

Das Stück konnte diese Botschaft gut vermitteln. Obwohl es an manchen Stellen schwer zu verstehen war, aufgrund des Bildschirmes und der ständig wechselnden Rollen, empfehle ich das Stück allen weiter, die aus einem Theaterstück eine Botschaft mitnehmen möchten. Außerdem zeigt es durch die Interaktivität der WhatsApp-Gruppe, dass auch das Publikum eine Rolle in einem Schauspiel haben kann.

Ich würde mir dieses Theaterstück gerne noch einmal ansehen. Leider sind die nächsten Aufführungen nur vormittags, weshalb das nicht so leicht machbar ist. Vielleicht können in Zukunft auch nachmittags Termine angeboten werden, da dieses Thema nicht nur Schülern, sondern auch Erwachsenen näher gebracht werden sollte.
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von Pia M. (27. September 2018 16:09 Uhr)Am 14.09.2018 besuchte der gesamte Jahrgang 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde die Premiere des Theaterstücks „Unter W@sser“ in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Bei der Aufführung handelt es sich um ein Jugendstück von Andréanne Joubert und Jean-François Guilbault, welches in Koproduktion vom Theater am Rand Zollbrücke und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt auf die Bühne gebracht wurde.

Das Stück thematisiert den grenzlosen Einfluss der digitalen Netzwerke auf unser Leben und deren Risiken. Die Schülerin Louise ergreift aufgrund der Unachtsamkeit eines Lehrers die Chance, an die Zugangsdaten des Intranets ihrer Schule zu gelangen. Plötzlich scheint ihr alles möglich. Anonym eröffnet sie unter dem Decknamen „Narziss“ ein Forum, in dem sie ihren Mitschülern kleine Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Nur mit ein paar Klicks ermöglicht sie Zugang zu den Lösungen der nächsten Klausur, verbessert Zensuren und lässt sogar für einen Tag die Schule schließen. Narziss genießt ihre Rolle als Superheld. Auf einmal ist jeder Tag aufregend, endlich passiert etwas in ihrem Leben. Doch schon bald läuft das virtuelle Spiel immer mehr aus dem Ruder. Narziss muss ständigem Druck standhalten und auch in ihrem realen Leben gerät sie ins Wanken. Was passiert also, wenn das virtuelle Heer real zurückschlägt?

Die Atmosphäre vor Beginn der Aufführung wirkt sehr erwartungsvoll, da das Theaterstück erstmals live durch einen Gruppenchat des Publikums beeinflusst wird. Alle sind gespannt auf das, was noch geschieht. Während der Vorstellung kann das Publikum in einem WhatsApp-Chat durch das Beantworten von Fragen den Verlauf des Stücks mitbestimmen. Narziss lässt daraufhin unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Es gibt einige Momente zum Lachen. Doch zum Ende hin ist das Stück sehr tragisch, als Narziss allmählich die Kontrolle verliert.
Teilweise ist man durch den Gruppenchat abgelenkt und kann nur schwer der Aufführung folgen, so fehlt mir einige Male der Zusammenhang zwischen den einzelnen Szenen. Jedoch vollbringen die Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura eine beeindruckende Leistung, da diese sich in die heutige Welt der Jugendlichen hineinversetzen müssen und gleichzeitig mehrere Rollen im Stück übernehmen. Beide Schauspieler überzeugen mit einer starken Betonung und verleihen ihrem Text so noch einmal besonderen Nachdruck. Auch die roboterartigen Bewegungen und die dazu passende Sprache (in der virtuellen Welt) gestalten das Stück interessant. Durch die unterschiedliche Gestik und Mimik wirkt das Stück sehr authentisch. Zusätzlich gleichen sich beide Figuren in ihrer Kleidung. Jedoch stellt sich die Frage, was man damit ausdrücken möchte?
Das Bühnenbild ist sehr einfach gestaltet. Außer eines Eisengerüstes, auf dem sich die virtuelle Welt abspielt, gibt es nur wenige Gestaltungsmittel, wie Lichteffekte oder Musik, so müssen Lisa Rothhardt und Conrad Waligura mit ihrem Schauspieltalent das Publikum überzeugen. Dabei sind einige Requisiten der Vorstellung des Zuschauers überlassen, mit Ausnahme weniger Materialien, wie beispielsweise das Popcorn, welches verschiedene Rollen einnimmt, und anderer kleine Effekte, wie das Ertönen eines Alarms.
Nach der außergewöhnlichen Vorstellung gibt es viel zu erzählen, einige Fragen und evtl. Unklarheiten, die von den Schauspielern, der Regie und der Produktion im Anschluss persönlich aufgeklärt werden. Zudem kann man über besondere Momente aus dem Stück etwas beisteuern.

Ich denke, man möchte mit dem Stück insbesondere Jugendliche, aber auch Erwachsene ansprechen, die durch die digitale Welt beeinflusst werden. Das Internet birgt Gefahren und hat große Macht über uns, obwohl wir das nicht bewusst wahrnehmen. Andererseits soll das Theaterstück keine Aufführung mit erhobenem Finger sein, sondern auf das Thema digitale Welt aufmerksam machen.
Insgesamt würde ich das Stück als ein interessantes Experiment bezeichnen, welches jedoch teils unaufmerksam von den Zuschauern verfolgt wurde. Andererseits wird die Einsamkeit des Erwachsenwerdens und die Macht(-losigkeit) des Einzelnen im Internet gut zum Ausdruck gebracht.
Somit möchte ich auch anderen jungen Leuten dieses faszinierende und zugleich schockierende Stück ans Herz legen und weiterempfehlen. Der Inhalt spricht meiner Meinung nach ein sehr spannendes Thema an, welches zeigt, wie aus großer Macht große Verantwortung erwächst.
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von Julia R. (21. September 2018 17:04 Uhr)Am Freitag, den 14.09.2018 fuhr unser Jahrgang nach Schwedt zu den Uckermärkischen Bühnen. Wir besuchten mit unseren Deutschlehrern das Theaterstück „Unter W@sser“, welches im kleinen Saal aufgeführt wurde. Schon der Titel fiel durch seine Schreibweise auf, ließ uns auf ein modernes Theaterstück hoffen und machte klar, dass es wohl eher an uns Jugendliche gerichtet ist.
Die Regie führte, die an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin studierte, Rebekka David. Sie machte das Buch der Autoren Jean-François Guilbault und Andréanne Joubert lebendig.

Das Stück handelt von der technikinteressierten Louisa, die durch Zufall an die Zugangsdaten für das Schulintranet kommt, da ihre Lehrerin vergessen hatte, sich aus diesem abzumelden. Mit dem Zugang zum schulinternen Intranet scheint ihr die Welt offen zu stehen. Mit einem Klick kann Louisa Noten ändern oder Lösungen für Prüfungen einsehen. In einem Online-Forum schafft sie sich ein neues Ich, Narziss, und bietet ihren Klassenkameraden an, Wünsche zu äußern. Alles läuft so wie sie sich es vorgestellt hatte, bis sich ein gesendetes Nacktfoto aus Versehen über diese Plattform verbreitet. Nun verliert Louisa alias Narziss die Kontrolle.
Im Grunde wird in dem Stück darauf hingewiesen, dass wir Jugendliche auch in unserer modernen hoch technisierten Welt die Probleme haben, die auch schon die jungen Menschen vor uns hatten. Trotz dem unvermeidlichen Umgang der Jugendlichen mit den digitalen Medien in unserer scheinbar virtuellen Welt ist es schwierig das eigene Ich, die Anerkennung und die Liebe zu finden.

Gleich zum Anfang war etwas anders. Es wurde nicht, wie üblich auf das Handyverbot während der Vorstellung hingewiesen, sondern es wurde sogar ausdrücklich darum gebeten, sich einzuloggen und das Handy bereitzuhalten.
Zu Beginn fand ich es schwierig, mich in die Handlung hineinzufinden. Das Bühnenbild hatte Robin Metzer entworfen. Die Bühne war sehr dunkel und minimalistisch gestaltet. Eine Erhöhung - aussehend wie ein Podest - teilte die Bühne in zwei Ebenen und es wurde mit Lichteffekten auf das Theaterstück eingewirkt. Mit der richtigen Beleuchtung wurden wichtige Szenen hervorgehoben und unsere Aufmerksamkeit darauf gelenkt.
Alle warteten gespannt auf den Einsatz ihrer Handys. Für die erst spät eingesetzten Videosequenzen, die den Chat aller eingeloggten Handys aufzeigte, war Florian Kiehl verantwortlich. Karl Friedrich Schulz begeisterte das Publikum zusätzlich mit treffender Musik. Die beiden Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura waren in einer Einheitsuniform gekleidet und erzählten die Geschichte im Rahmen eines Rollenspiels. Sie spielten die Rollen der Louise, Sed, Narziss, Eko, Guillaume und Joanie. Die unterschiedlichen Charaktere wurden von ihnen durch ihre Mimik und Gestik unterstrichen. Die Schauspieler sprachen zum Teil sehr schnell. Das ganze Stück war aufgrund dessen sehr zügig. Vieles wurde offen gelassen und meiner Fantasie wurde freien Raum gegeben. Besonders beeindruckt hat mich der Gesang von Lisa Rothhardt. Hier wurden bestimmt nicht nur bei mir Emotionen hervorgerufen.

Mich hat die Theateraufführung begeistert und ich denke, dass uns klar gemacht werden sollte, welche immense Macht die modernen Medien haben und wie die Jugendlichen dadurch in eine, wahrscheinlich ungewollte, Isolation gelangen. Persönliche, freundschaftliche Kontakte werden kaum noch gepflegt.
Es ist verführerisch, sich im Internet anonym zu bewegen und Dinge anzusprechen oder auszulösen. Gerät aber etwas außer Kontrolle ist, es sehr schwierig, es wieder auf die richtige Bahn zu lenken oder gar etwas zu löschen.

Ich fand es sehr schwer, die Handlung nachzuvollziehen. Allerdings war es eine brillante Idee, dass wir durch die digitale Verbindung mit unseren Handys Einfluss auf das Theaterstück nehmen konnten. So etwas habe ich noch nie gesehen und fand es spannend, dies mitterleben zu können. Jedoch wurde aufgrund des ständigen WhatsApp-Chats vom eigentlichen Geschehen auf der Bühne etwas abgelenkt.
Ich würde die Theatervorstellung gerne noch einmal besuchen, um herauszufinden, was passieren würde, wenn zum Beispiel ein anderes - älteres oder ernsthafteres - Publikum bei dem Stück mitmacht. Würde dies möglicherweise die ganze Handlung verändern?
Mir persönlich hätte es gefallen, wenn am Ende der Aufführung auf den Umgang mit den modernen Medien hinweisen würde und bei auftretenden Problemen Lösungsvorschläge benennt.
Bei mir sind nach der Vorstellung noch einige Fragen offen geblieben, wie zum Beispiel: Welche Rolle hatte das Popcorn? Was sollte hiermit zum Ausdruck gebracht werden?
kommentiert von Waltraud Bartsch (24. September 2018 21:26 Uhr)Hallo Julia, Dank für deine Zuschrift. Gerade die Ausführlichkeit ist eine sehr schöne Reaktion auf unser etwas ungewöhnliches Theaterexperiment, in das wir uns zu diesem Thema sehr gerne gestürzt haben. Du hast doch so viel entdeckt, da will ich dir gar nicht unsere Antworten geben. Ich finde an dieser Inszenierung ausgesprochen gut, dass sie so gar nicht didaktisch daherkommt. Wir nehmen in Kauf, dass sich die Zuschauer entscheiden müssen, wem sie folgen und so vielleicht etwas verpassen. Entscheide du dich!
Wenn wir jetzt miteinander im direkten Gespräch wären, würden wir sehr schnell sehr viele Antworten auf deine beiden letzten Fragen haben. Tauscht euch doch noch mal in der Gruppe dazu aus.
Wir spielen bis zum Jahresende noch fünf Vorstellungen am Vormittag in Schwedt und Zollbrücke. Vielleicht gelingt es, im Frühjahr noch einige Vorstellungen, auch im Abendspielplan, zu spielen. Komm unbedingt noch einmal. Wir wissen, dass es für alle Generationen ein wichtiges Thema ist und auch auf das Interesse von Erwachsenen trifft. Das Theater kann aber keine Lösungen bieten. Wir empfinden es als unsere Aufgabe, gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und zu sensibilisieren.
Schau mal in unseren Spielplan, du wirst weitere Stücke (z.b. Die Räuber - übrigens auch mit Lisa Rothhardt und Conrad Waligura-, Ein Knochenjob) finden, die "nur" Probleme aufwerfen. Sich ihnen als Zuschauer anzunähern und Theater als Kommunikationsort zu begreifen, würde mir persönlich gefallen. Und vielleicht sind wir ja nach deinem nächsten Theaterbesuch auch im direkten Gespräch. w.b., Theaterpädagogin
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von Saskia F. (15. September 2018 20:42 Uhr)Am 14. September 2018 besuchte ich, wie der gesamte Jahrgang 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde, die 2.Premiere des Theaterstücks „Unter W@sser“. Das Jugendstück ist von Andréanne Joubert und Jean-François Guilbault. Für die Regie war Rebekka David verantwortlich. Es ist eine Koproduktion vom Theater am Rand Zollbrücke und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
In dem Stück geht es um die Macht(-losigkeit) jedes Einzelnen im Internet. Eine Schülerin hat die Möglichkeit, an die Zugangsdaten des Intranets ihrer Schule zu kommen. Unter dem Decknamen „Narziss“ eröffnet sie ein Forum für ihre Mitschüler und lässt deren Wünsche in Erfüllung gehen. Doch schnell nehmen die Anfragen überhand und auch ihr reales Leben gerät ins Wanken. Kann sie dem Druck standhalten? „Unter W@sser“: ein Stück, nicht nur für Jugendliche. Und passend zur heutigen Zeit mit einer WhatsApp-Gruppe, in der das Publikum den Verlauf des Stücks mitbestimmen kann. Die Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura haben mal wieder ganze Arbeit geleistet. Und auch die Bühnenkulisse war abermals, wie man sie von den UBS gewöhnt ist: minimalistisch, aber passend. Ich empfand das Stück als kurzweilig, da immer wieder etwas passiert ist. Allerdings hat man ab und zu den Faden verloren, wenn es eine Abstimmung im Chat gab und das Schauspiel auf der Bühne trotzdem weiter ging. Ich denke, dass dieses Stück mal wieder gezeigt hat, wie uns das Internet beeinflusst bzw. in welche Rolle eine x-beliebige Person dort schlüpfen kann. Das Stück kritisiert sozusagen unseren Umgang mit unseren Smartphones bzw. dem Internet an sich. Es ist pure Ablenkung und manchmal wäre es echt besser, das virtuelle Leben beiseite zu legen und das reelle Leben zu genießen.
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von Nadine (17. August 2018 23:21 Uhr)Ich wollte mir eigentlich Informationen über die neue Spielzeit einholen - z.B. Premierentermine und Regieteams. Leider habe ich nach 10. min entnervt die Seite geschlossen, ohne die gewünschten Informationen gefunden zu haben. Stattdessen gab es Infos über Premieren und Ensemble-Mitglieder aus der Spielzeit 2015/2016. Ich frage mich gerade ernsthaft, ob hier irgendwo „Versteckte Kamera“ gedreht wird mit mir in der Hauptrolle.
kommentiert von Enrico Lange (18. August 2018 14:03 Uhr)Ich kann die Ursache dieses Problems nachvollziehen. Vielen Dank für Ihre hilfreiche Rückmeldung.
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von Lorenz Michael Vögel (24. Juli 2018 07:45 Uhr)Glückwunsch zur neuen Website! Sieht sehr gut aus und macht auch auf mobilen Geräten was her.
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von Andrea (1. Juli 2018 20:48 Uhr)Guten Abend. Wir waren gestern bei der Aufführung von Songs-Lyrics-Drama. Das Ensemble stellte mal wieder sein Können unter Beweis und begeisterte mit Witz, Charme und vor allem grandiosen Stimmen. Pech für alle, die dieses Stück verpasst haben, leider war die Zuschauerzahl recht gering. Wir kommen gerne wieder. Vielen Dank für einen tollen Abend.
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von Dirk Oertel (22. April 2018 21:16 Uhr)Hallo,haben uns heute mit den Kindern Urmels große Reise angeschaut. Soweit beste Unterhaltung für die ganz Kleinen, aber "kurze Reise" hätte es eher getroffen, denn nach einer guten halben Stunde war der Ausflug schon wieder vorbei. Völlig inakzeptabel war allerdings die Tatsache, dass die Marionetten auf dem Bühnenboden gespielt wurden und somit für den Großteil des Publikums unsichtbar waren. Wir saßen in der (bereits erhöhten) Reihe 6 und haben, selbst als Erwachsene, lediglich die Puppenspieler bewundern dürfen. Schade schade!
kommentiert von Harald Zerahn (29. Juni 2018 12:31 Uhr)warum schaffen die UBS nach längerer Zeit nicht auf diesen sachlichen Eintrag zu reflektieren?Freundliche Grüße und macht was draus.
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von Stefanie Winterberg (25. Juni 2018 22:06 Uhr)Guten Abend,Ich war heute in dem Jugendstück Nichts was im Leben wichtig ist zu Besuch.Es tut mir leid es zu sagen.., aber Sie haben mich vom Hocker gehauen. Ich habe während Ihrer Aufführung Tränen in den Augen bekommen. Ich war zu überwältig von den Gedanken, wie grausam so junge Leute sein können und wie weit die Jugend heute geht. Obwohl dies eine Amateurtruppe war: man hat es Ihnen nicht angemerkt. Sie waren GROßARTIG!! Alles hat gepasst: Musik,Licht, Texte und die Emotionen waren hervorragend! Besonders im Gedanken geblieben sind mir die Darstellerin Sofie und der Darsteller Jan Johann. Dieses Zusammenspiel war atemberaubend! Großes Lob! Dennoch war diese Truppe das Sinnbild von EINER EINHEIT und alle haben großartig gespielt. Sie haben Ihre Figuren wirklich Leben eingehaucht.Danke Ihnen für dieses Projekt und viel Glück weiterhin! Ich freue mich auf Ihr nächstes Stück.Mit freundlichen Grüßen Stefanie W.
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von Dieter Beich (10. Juni 2018 15:21 Uhr)Gestern war Premiere der Schatzinsel. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für den wunderschönen und sehr kurzweiligen Abend bedanken. Aus meiner Sicht eine sehr gut umgesetzte Story des Romans. Ob Schauspieler oder Musiker, allen war der Spaß anzumerken. Also weiter so und an die Leser dieser Seite mein Tipp. Unbedingt ansehen.
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von Yvonne S. (22. Mai 2018 15:55 Uhr)Liebes Theaterensemble! Ich habe am Samstag die leider letzte Vorstellung von "Ewig jung" besucht und war mehr als begeistert. Man hatte zwischen den einzelnen Szenen kaum die Möglichkeit, sich vom Lachen zu erholen. Das Stück wurde trotz der sensiblen Thematik so wunderbar komisch von den Darstellern umgesetzt, daß jetzt niemand mehr Angst vor dem Älter werden haben muss. Vielen, vielen Dank für diese hervorragende Aufführung . Es wäre wahnsinnig schade, wenn dieses Stück künftig keinen Platz mehr in Ihrem Spielplan findet.
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von Rolf Stockheim (2. April 2018 12:53 Uhr)Sehr geehrte Damen und Herren,nach dreijähriger Unterbrechung haben wir uns vorgestern, am 31.3.2018, erneut ihren Karsamstag Faust angesehen. Vielen Dank an alle Beteiligten für die interessante Veranstaltung.Allerdings hat uns die vorangegangene in die Jahre gekommene Inszenierung, die wir mehrmals im ausverkauften Haus besucht hatten, besser gefallen. Vor allem lag dies an der starken Kürzung der Neufassung. Dass z.B. das hochaktuelle Gespräch der Bürger vor dem Osterspaziergang (Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei) der Streichung zum Opfer fiel, ist schwer zu begreifen.Gut gefallen hat uns die gewöhnungsbedürftige Darstellung des Mephisto, gar nicht gefiel uns die Walpurgisnacht. Auch die Erzengel waren nicht so recht nach unserem Geschmack.Mehr Faust und weniger Pause wäre unser Wunsch für die Zukunft. Für das Wetter, das diesmal leider einige Angebote buchstäblich ins Wasser fallen ließ, werden Sie auch künftig nicht verantwortlich gemacht.Nochmals herzlichen Dank für die Aufführung und die Umrahmung. Machen Sie weiter, damit wir noch oft nach Schwedt kommen werden.Freundliche Grüße aus BerlinRolf Stockheim und zwei Berlinerinnen
von Ute (19. März 2018 09:33 Uhr)Sehr geehrte Tontechniker,wir haben uns am Samstag das Stück "Wie im Himmel" angesehen. Leider hatten wir Karten in der Reihe 13. Hier war durch das Brummen der Klimaanlage im Hintergrund fast nichts zu verstehen. Die Akustik war viel zu leise und an den Stellen, wo der Schauspieler nicht in den Saal spricht, versteht man nichts mehr.Durch Gespräche mit den anderen Gästen in Reihe 13 wurde uns bestätigt, dass sie das gleiche Problem hatten und dieses auch den Uckermärkischen Bühnen bekannt ist.Falls es wirklich nicht abzustellen geht, sollte man wenigstens beim Kauf der Karten darauf hinweisen und die Karten für diese Plätze preiswerter verkaufen.Für mich steht fest, dass ich den Kauf für Karten in den oberen Reihen nicht weiter empfehlen kann und dann lieber auf den Theaterbesuch verzichte.Vielleicht können Sie uns hier kurz mitteilen, an wen wir uns während der Aufführung wenden können, falls es wieder zu solchen Problemen kommt.Viele GrüßeUte
kommentiert von Michaela Bax (27. März 2018 11:21 Uhr)Für die Einschränkungen des Hörgenusses möchten wir um Verständnis bitten. Es handelt sich um ein technisches Problem und es wird bis zu den nächsten Vorstellungen von "Wie im Himmel" behoben sein. Bei wiederholten Problemen wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Theaterkasse.Mit freundlichem GrußMichaela Bax (Leiterin Besucherservice)
von Hendrik Deleroi (25. März 2018 13:02 Uhr)Gestern besuchte ich, gemeinsam mit meiner Mutter die Zweitpremiere der Räuber.Bereits als ich davon erfuhr, dass die ubs. eine neue Inszenierung, dieses Werkes in den Spielplan aufnehmen würden, war Vorfreude geweckt. Es ist, meiner Ansicht nach ein generationsübergreifendes Stück, welches Stoff liefert, der jeden einzelnen und selbstverständlich verschiedene Generationen auf eine jeweils andere Art und Weise berührt.Ein Stück über Freiheit, Verrat, Rache, dem Streben nach Anerkennung innerhalb einer Familie und Vergebung. Ein Stück, aktueller denn je, in dem eine Generation deutlich wird, repräsentiert durch eine in meinen Augen perfekt besetzte Räuberbande, die einer modernen Terrorgruppe nahe kommt, welche mit der Welt und ihren Regeln nicht einverstanden zu sein scheint und Alles, egal um welchen Preis, bereit ist aus den Fugen zu bringen. Es wird deutlich, welch gefährlichen Einfluss eine einzelne Person, innerhalb einer solchen organisierten Gruppe haben kann und wohin das ganze möglicherweise führt. Eine Selbstzerstörung ist quasi unumgänglich.Zudem war ich von der emotionsgeladenen Sprache des jungen Schillers überwältigt. Ein Gefühlsausbruch der Superlative.Im kleinsten Saal der ubs. , dem IT wirkte das Geschehen noch intensiver. Man saß mittendrin. Egal wie kalt und grausam die Räuber bzw. die einen mehr, die anderen weniger ihre Taten vollzogen oder sich mit ihnen brüsteten - Wegschauen war unmöglich. Schon in der Pause und auch nach Ende der Vorstellung wirkte das Gesehene auf mich erst so richtig. Man muss es sacken lassen und reflektieren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich danach gar nicht so recht wusste, wohin ich mit meinen Emotionen sollte. Aber genau DAS erhoffte ich mir von diesem Theaterabend. Sowohl ich, als auch meine Mutter haben uns fantastisch unterhalten gefühlt. Es kam teilweise einem Krimi, schon fast Psychothriller nahe.Alles in Allem waren wir begeistert und ich danke den ubs., allen Beteiligten und vor allem dem Regisseur und den Schauspielern, die gemeinsam diesen Abend ermöglichten. Es ist einfach toll, so etwas hier sehen zu dürfen. MfGHendrik D.
von PurpleAladdin (24. März 2018 11:35 Uhr)Ich habe mir die erst Prämiere zu "Die Räuber" angesehen.Dies war mein erster Besuch im "Intimes Theater" - die Stühle lösten im ersten Moment, leichte Verwunderung aus. Das applaudieren hielt fünf- bis zehn Minuten inne. Man ließ sich leicht in der Menge mitreißen und applaudierte weiter, auch, wenn die Hände schon einen Schmerz verspürten. Die Darsteller machten dazu noch zehn Runden mit Verbeugungen.In kurzen Worten zusammengefasst - das nenne ich UNTERHALTUNG!
von Mechthild Wächtler (10. März 2018 17:10 Uhr)Mit ein wenig Verwunderung habe ich in der MOZ über die Wahl des neuen Intendanten der Uckermärkischen Bühnen Schwedt erfahren.Herr Nicke ist ja erst seit Herbst letzten Jahren an den ubs und somit ein Neuling in Schwedt. Seinen bisherigen Stücken konnte ich ehrlich gesagt nicht viel abgewinnen. Nie habe ich mich in den letzten Jahren so an den ubs gelangweilt wie im Zweiteiler Der Fernseher und Die Bombe. Einige Wochen später besuchte ich mit meiner Enkelin das Märchen Zwerg Nase, ebenfalls in der Regie von Andre Nicke. Auch hier wurde ich wieder bitter enttäuscht. Das Stück kam nicht im Ansatz an die fröhliche Aladininszenierung des Vorjahres heran. Daran änderten auch die äußerst billigen und schnell durchschaubaren Showeffekte nichts. Soweit ich seiner Biografie entnehmen konnte, arbeitete Herr Nicke zuvor an einer kleinen Kaffeehausbühne in Berlin. Ich frage mich nun, ob diese Berufserfahrung schon ausreichend ist um ein so großes Haus wie die ubs zu leiten. Ist denn jemand aus dem Kleinkunstgewerbe wirklich in der Lage das Schwedter Theater zu führen? Haben denn die Mitarbeiter, die ja letztlich mit einem neuen Intendanten arbeiten müssen, keine Mitsprachemöglichkeit bei der Auswahl ihres neuen Leiters? Und wäre es denn nicht auch ein positives Signal gewesen eine Frau zur Intendantin zu wählen? Und zuletzt, warum fällt die Wahl auf einen bereits älteren Herrn? Wenn ein 67jähriger durch einen Mittfünfziger abgelöst wird, dann ist in meinen Augen die Chance vertan, endlich eine jüngere Generation an das Ruder zu lassen. Oder ist hier schon wieder unsere berüchtigte uckermärkische Vetternwirtschaft am Werke? Fragen über Fragen.Mechthild Wächtler, Templin
kommentiert von Manfred Bach (11. März 2018 13:16 Uhr)Sehr geehrte Frau Wächtler,grundsätzlich befürworte ich ja kritische Auseinandersetzungen, aber mit Ihrem Kommentar gehen Sie meiner Meinung nach deutlich zu weit. Jeder sollte seine Chance bekommen und an seinen Leistungen gemessen werden. Wenn eine Person von vornherein verurteilt wird, dann könnte man ausgeschriebene Stellen eigentlich nie neu besetzen. Zwei misslungene Theateraufführungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass der Neue nicht geeignet für dieses Amt ist. Ein Intendant hat in den meisten Fällen eher repräsentative Aufgaben und besonders Management-Kompetenzen sind gefragt (siehe Wikipedia). Bezüglich des intransparenten Auswahlverfahrens für den sicherlich gut dotierten Posten gebe ich Ihnen allerdings Recht. Auch Ihre Frage, warum nicht ein jüngerer Bewerber ausgewählt wurde, ist natürlich berechtigt. Dahinter allerdings gleich wieder Vetternwirtschaft zu vermuten, halte ich für übertrieben. Mit freundlichen Grüßen,Manfred Bach
kommentiert von Emi (11. März 2018 21:12 Uhr)Frau Wächtler, nach ihrer Meinung sind sie nicht begeister von Andre Nicke von der Regie Arbeit her. Ich Persönlich kann sagen dass mir die Stücke von Andre Nicke sehr gut gefallen, z.b Aladdin fand ich nicht toll nicht von der Darstellerischen Leistung sondern die Handlung fand ich nicht gerade Prickelnd da fande ich Zwerg Nase um einiges Besser, Aladdin kannte ich vorher schon und mochte es als Disney Film nicht, Zwerg Nase kannte ich nicht und finde es ist eine Lehrreiche Geschichte, aber jeder hat seinen eigenen Geschmack.Ich finde die Stücke von Andre Nicke toll! Mfg Emilia
kommentiert von sandra zabelt (12. März 2018 13:56 Uhr)Sehr geehrte Frau Wächtler, Sie stellen in Ihrem Gästebucheintrag mehrere Fragen, die wir als Leitung der Uckermärkischen Bühnen gern beantworten: Die Wahl eines jüngeren wie die eines weiblichen Intendanten hätte entsprechende belastbare Bewerbungen vorausgesetzt. Sie selbst weisen darauf hin, dass der Übernahme dieser Position Leitungserfahrungen vorausgegangen sein sollten. Dies führt zwangsläufig dazu, das ernstzunehmende BewerberInnen bereits einige Lebensjahre hinter sich gebracht haben. Im übrigen war Herr Nicke nicht nur langjähriger Intendant des Stadttheaters Cöpenick (dieses als kleine Kaffeehausbühne bzw. Kleinkunstbühne zu deklarieren, trifft die Wirklichkeit jedoch nicht), sondern auch mehrere Jahre Leitungsmitglied am Landestheater Detmold, was angesichts der aktuellen Aufgaben, vor denen die ubs stehen, sicherlich eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielte. Uns wundert, dass Sie anzunehmen scheinen, dass die MitarbeiterInnen der ubs mit der Wahl dieses Intendanten nicht einverstanden sein können. Im Gegenteil spricht aus unserer Sicht alles dafür, dass Herr Nicke unter allen BewerberInnen der am besten geeignete Kandidat für diese Stelle ist. In der Findungskommission der Stadt, die die eingegangenen Bewerbungen prüfte, waren auch Mitarbeiter der ubs vertreten. Dass Ihnen die Inszenierungen von Herrn Nicke nicht gefallen, sagt aus unserer Sicht nichts über seine Eignung als Intendant aus und muss auch nicht heißen, dass Sie zukünftig keine interessanten Inszenierungen des Schwedter Ensembles mehr erleben werden, denn auch zukünftig kann und wird nicht nur der Intendant inszenieren: Im Gegenteil zählt es u.a. zu seinen Aufgaben, spannende Regisseure für eine Arbeit an den ubs zu interessieren. Wir hoffen, Sie bleiben uns auch unter neuer Intendanz gewogen. Mit freundlichen Grüßen - im Namen der Leitung der Uckermärkischen Bühnen Schwedt - Sandra Zabelt (Chefdramaturgin)
von Lennart Speer (Junge lol) (18. Februar 2018 15:48 Uhr)Bis ans Limit-RezensionAlkohol das tiefe Loch, in welches man fällt Bis ans LimitDas Stück Bis ans Limit, das vom gleichnamigen Buch inspiriert wurde, resultiert aus einer gekürzten Fassung, bei der Sonja Hiltzinger Regie führte. Das Thema dieser Aufführung sind Alkohol und seine Gefahren. Das Stück handelt vom 16-Jährigen Florian. Im weiteren Verlauf des Stücks erfährt man mehr zu ihm, seiner großen Liebe und zu seinem Umfeld welches seinen bereits zu hohen Alkoholkonsum verschlimmert.Im Allgemeinen war das Stück spannend und ansprechend. Es wurde sehr realitätsnah gestaltet und nur in wenigen Szenen hatte ich Probleme, die Zeitsprünge nachzuvollziehen. Die Rollen waren gut besetzt, Waltraut Bartsch hat ihre Rolle als Psychologin gut gespielt. Da bloß zwei Schauspieler agierten, war es teils schwer zu erkennen, ob es nun dieselbe Person wie in der vorherigen Szene war oder ob es nun eine andere ist. Konrad Walligura hatte die Rolle des Florians und auch alle Seiten- und Nebenrollen hervorragend dargestellt. Besonders der Dialog zwischen Florian und seinen Lehrer, gefiel mir sehr gut, wobei der Schauspieler beide Rollen gleichzeitig spielte.Das Bühnenbild war zwar sehr karg, aber die Sprache und Musik sowie die schauspielerische Leistung des Hauptakteurs ließen davon absehen. Dazu kommt, dass die Aufführung im Klassenzimmer statt fand und dadurch kaum auf Bühneneinrichtung geachtet werden konnte.Der Autor wollte mit seinem Buch, und dadurch auch Sonja Hiltzinger mit ihrem Stück, Eltern und Jugendliche auf die Gefahren von Alkohol aufmerksam machen. Beide kritisieren somit den lockeren Umgang mit Alkohol in der Gesellschaft. Dieser Appell und auch die Kritik gelangen ihnen sehr gut.Das Stück Bis ans Limit gefiel mir, da die Intention des Autors ausgezeichnet umgesetzt wurde und die Schauspieler wunderbar gespielt haben. Dadurch kamen alle Aspekte des Stücks zur Geltung. Ich empfehle dieses Stück Eltern mit Kindern und Jugendlichen von 14-17 Jahren. Das einzige Problem war, dass die Zeitsprünge nicht ganz klar gekennzeichnet wurden und es teilweise schwer war der Darstellung zu folgen.
kommentiert von Waltraud Bartsch (20. Februar 2018 14:04 Uhr)Hallo, Dank für das viele Lob. Ab 22.2. können wir mit Pro An(n)a ein neues Klassenzimmerstück für Menschen ab 14 anbieten. Sabrina Pankrath spielt die magersüchtige Anna und ich kann versprechen, auch diesmal präsentieren wir eine eindrückliche Geschichte. Nicht nur für Mädchen.Waltraud Bartsch (Theaterpädagogin)