Uckeroper "Faust"

Zwischen Wissensrausch und Liebessehnsucht: Die Uckeroper vereint Faust. Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe und die Oper „Faust“ von Charles Gounod zu einer packenden Neufassung. Romantische Klanggewalt trifft auf große Tragödie – aktueller, intensiver und erschütternder denn je.
Wenn ein Mensch zwar alles weiß, aber dennoch ohne Sinn und ohne Liebe bleibt - das ist die Tragik des „Faust“, die Johann Wolfgang von Goethe in seinem Drama und Charles Gounod in seiner Oper zum Thema machen. Die Uckeroper bringt beide Stücke in einer ganz neuen, „fokussierten“ Fassung zusammen - mit der romantischen Musik von Charles Gounod und den packenden Dialogen von Johann Wolfgang von Goethe.
Im Zentrum steht der verzweifelte Faust, der für das Versprechen der Liebe seine Seele an Mephistopheles verwettet, diesen doppelgesichtigen Herrscher der Unterwelt. Die so unerfahrene wie unschuldige Margarethe verfällt dem klugen und leidenschaftlichen Faust in Liebe - doch als ihre Schwangerschaft zutage tritt, lässt er sich nicht mehr blicken. Aus ihrer Kirche und Dorfgemeinschaft verstoßen, tötet sie ihr Kind im blinden Wahn. Alles Bereuen des Faust kommt zu spät - aber das Gretchen sieht sterbend den Himmel offen.
„Faust“ ist auch eine aktuelle Geschichte. Noch nie war uns soviel Wissen zugänglich und doch scheinen die Menschen heute verlorener denn je - als ob ihre Autonomie und ihr Selbstbewusstsein die Sehnsucht nach Liebe umso größer werden lässt, und es ihnen doch umso schwerer fällt, sie in ihr Leben hineinzulassen.
20. September 2026, 17:00 Uhr, Kleiner Saal, 32 €
Besucherservice 03332 538 111

Uckermärkische Bühnen Schwedt




