19. März 2026
Wie gelingt Gemeinschaft in Zeiten wachsender gesellschaftlicher Distanz?

Am Donnerstag, dem 9. April 2026, kommt Intendant
Was macht ein gutes Zusammenleben aus? In seinem im November 2025 erschienenem Buch In der Nähe geht Simon Strauß dieser Frage nach und entdeckt die überraschende Antwort in der brandenburgischen Kleinstadt Prenzlau.
Hier beobachtet er, wie Menschen einander im Alltag begegnen, Konflikte austragen und Kompromisse finden – und wie Demokratie ganz konkret vor Ort erlebt wird. Durch die Verbindung historischer Perspektiven mit persönlichen Begegnungen entwirft Strauß ein vielstimmiges Bild ostdeutscher Lebenswirklichkeit. Dirk Oschmann bezeichnete das Werk als „eine exemplarische Erzählung über ostdeutsche und gesamtdeutsche Lebensverhältnisse seit 1945.“
Simon Strauß, 1988 geboren, studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe »Arbeit an Europa« und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Strauß lebt in Berlin und der Uckermark. Zuletzt erschienen von ihm Sieben Nächte (2017), Römische Tage (2019) und Zu Zweit (2023). In der Nähe. Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht, herausgegeben im November 2025 im Tropen-Verlag, ist das erste Sachbuch des Autors.
Die Lesung und das Gespräch moderiert Intendant

Uckermärkische Bühnen Schwedt




