Schauspiel/Kinder/Familien

Die Feuerrote Blume

Aus dem Russischen von Renate Landa
Ein Kaufmann begibt sich auf die Reise und befragt beim Abschied seine drei Töchter, was er ihnen mitbringen soll. Die älteren wünschen sich reich bestickte Kleider und kostbares Geschmeide, doch die jüngste - Aljonuschka - bittet den Vater um die feuerrote Blume. Nach langer Suche findet der Kaufmann im Zauberwald der Baba Jaga im Garten eines verzauberten Schlosses tatsächlich diese geheimnisvolle Blume. Doch als er sie vom Strauch bricht, um sie Aljonuschka zu bringen, will ihn der Herr des Schlosses töten. Retten kann den Kaufmann nur, wenn eine seiner Töchter freiwillig ins Schloß kommt und für immer bleibt. Aljonuschka überlegt nicht lang und kehrt anstelle des Vaters ins Schloß zurück. Die Amme folgt ihr, wird aber von der Baba Jaga in eine Taube verwandelt. Die Hexe verwandelt sich selbst in die Amme und geht an ihrer Stelle ins Schloß zu Aljonuschka. Doch sie kann nicht verhindern, daß das Mädchen den Schloßherrn trotz seiner schrecklichen Gestalt liebgewinnt. Als Aljonuschka ihn auf Drängen der Baba Jaga bittet, für einen Tag nach Haus zu dürfen, gestattet er ihr dies schweren Herzens unter der Bedingung, daß sie bis Mitternacht zu ihm zurückkehrt. Doch durch die Intrigen der Baba Jaga kommt Aljonuschka zu spät. Erst ein Kuß, den sie dem toten Ungeheuer gibt, erweckt dieses wieder zum Leben und verwandelt es in einen Prinzen.

Die Feuerrote Blume, I.Karnauchowa / L. Braussewitsch
Aus dem Russischen von Renate Landa

Regie: Gösta Knothe, Musik: Olaf Hilliger
Bühnenbild und Kostüme: Volker Walther
Dramaturgie: Sandra Pagel, Regieassistenz: Anke Techentin
Theaterpädagogische Mitarbeit: Waltraud Bartsch

Premiere: 19. November 2002, Großer Saal

Abgespielt.