Schauspiel/Komödie

Die Feuerzangenbowle

von Heinrich Spoerl, für das Theater bearbeitet von Wilfried Schröder
Angesichts eines feuchtfröhlichen Abends, der den angeregten Austausch von Pennälererinnerungen mit sich bringt, gesteht der junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer seinen Zechbrüdern, dass er nie ein Gymnasium besucht hat. Stattdessen wurde er von einem alten Hauslehrer auf das Abitur vorbereitet. Nach einem Anfall akuten Mitleids für ein so tragisches Schicksal haben die Kollegen Zechbrüder jedoch eine glänzende Idee: "Unser Dr. Pfeiffer wird einfach inkognito als Oberprimaner nach Babenberg aufs Pennal geschickt. Da macht er sein Abitur noch mal, und zwar so, wie es sich für jemand ziemt, der dem geweihten Zirkel der Feuerzangenbowle angehört!" Und Pfeiffer nimmt an, denn "der Einfall ist nicht ohne Reiz ... vielleicht steckt auch der Stoff zu einem Roman oder zu einem Film in der Sache ..."

Die bekannte Verfilmung der "Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann als "Pfeiffer mit drei f" lieferte die erfolgreiche Vorlage für dieses Theaterstück: "Da stelle mer uns janz dumm, und da sage mer so: Ein Dampfmaschin, dat is eine jroße schwarze Röhr', die hat hinten e Loch und vorne e Loch ..."

Regie: Gösta Knothe
Ausstattung: Volker Walther

Premiere: 30. April 2010, Kleiner Saal

Abgespielt.