Schauspiel

Frau Müller muss weg

von Lutz Hübner, Mitarbeit: Sarah Nemitz
„Es geht darum, unsere Bälger durch zu kriegen. … Nur darum geht es.“

Die Elternschaft hat sich verbündet: gegen die Klassenlehrerin Frau Müller, von deren Noten die Versetzung der Sprösslinge ins Gymnasium abhängt. Und weil die gefährdet ist, muss Frau Müller weg! Doch schnell bricht die fragile Eltern-Allianz auseinander und unangenehme Wahrheiten werden auf den Tisch gepackt: zwischen Ossis und Wessis, Angestellten und Arbeitslosen, Ehepartnern und heimlichen Affären. Und zwischen Lehrerin und Eltern, die die eigenen Kinder mit mehr bzw. überwiegend mit weniger Objektivität betrachten und sich dabei auch gern gegenseitig ins Visier nehmen.
Das überaus beliebte und erfolgreiche Theaterstück „Frau Müller muss weg!“ hat es nun auch in der Regie von Sönke Wortmann ins Kino geschafft und avanciert aktuell zu einem der am heißesten diskutierten Spielfilme des Jahres: Wer ist im Recht? Eltern, die von Lehrern Wunder im Interesse der frühkindlichen Karriereplanung erwarten, oder Lehrer, die sozial fähige und glückliche Persönlichkeiten heranbilden wollen?

Regie: Olaf Hilliger
Bühnenbild und Kostüme: Andrea Eisensee

Premieren: 13./14. März 2015, intimes theater

Abgespielt.