von Grit Wittkopf (19. Oktober 2019 17:15 Uhr)Gestern haben wir uns den "Till Ulenspiegel" angesehen.
Nun ja... wie soll ich sagen... es gab schon bessere Stücke bei den Eigenproduktionen der ubs.
Irgendetwas fehlte: Vielleicht ein paar musikalische Ohrwürmer, so wie bei "Amore mio" oder "Sonnenallee",
wo alle mitsingen können. Die dargebotenen Songs waren schon toll gesungen und gut getanzt,
aber es hat einfach der Funke nicht gezündet. Nun war auch ungewöhnlich wenig Publikum da....
Zu Stoff selber muss ich sagen, mir fehlte noch mehr der Schelm Till. Er hatte auch niemals seine Kappe auf,
nur umgebunden. Ich würde jedenfalls nicht ein zweites Mal hingehen, so wie bei anderen Stücken.
Vielleicht noch ein Tipp: Wenn Sie merken, es werden nicht genug Karten verkauft, warum verlosen Sie nicht welche?
oder stellen z.B. im Odercenter jemanden hin, der Karten anbietet "wie zwei Karten zum Preis von einer"
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von Wolfgang Meier (7. Oktober 2019 11:52 Uhr)Ich war am Samstag, 05.10.19, zur Premiere von Till Ulenspiegel in Ihrem Hause. Nach Tamara meine zweite Premiere ... Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Eine großartige Inszenierung mit viel toller Musik, Liebe, Gefühl und Humor. Die historische Vorlage fantastisch umgesetzt, aber auch der Bezug zur Gegenwart hat nicht gefehlt... Super ! Die Welt braucht halt Narren, auch und gerade heute ... ;=) Ich war begeistert und beeindruckt und bin es immer noch... und das sage ich nicht nur als Freund vom Autor, Jan Kirsten, der wieder einmal ein Meisterstück abgeliefert hat. Ich ziehe meine Narrenkappe und verneige mich vor dem gesamten Ensemble auf und hinter der Bühne... Einziger kleiner Kritikpunkt wäre, dass teilweise der Chorgesang etwas schlecht zu verstehen war. Vielleicht kann man da noch nachbessern...
Leider war meine eigene Freude ein wenig getrübt, da meine Frau kurzfristig erkrankt war und nicht mit kommen konnte. In diesem Zusammenhang aber ein großesDankeschön an die freundliche Mitarbeiterin an der Theaeterkasse. Sie konnte zwar die Karte nicht mehr zurück nehmen bzw. in einen Geschenkgutschein umwandeln. Aber sie bot mir an zu versuchen, die Karte an der Abendkasse zu verkaufen, falls jemand eine Einzelkarte benötigt. Es hat zwar leider nicht geklappt, aber trotzdem Dank für die Bemühungen. Und ich komme mit Sicherheit noch einmal wieder... und dann mit meiner Frau ... :=)

Herzlichst Wolfgang Meier
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von Klasse 10 Gauß-Gymnasium Schwedt (27. September 2019 09:49 Uhr)Am 25.9.2019 wurde das Klassenzimmerstück "Fridays", welches von Felix Gattinger geschrieben wurde, in unserer Schule aufgeführt. Das aktuelle Thema wurde sehr gut umgesetzt und wir konnten uns mit dem Stück identifizieren. Dem Schauspieler Benjamin Schaup ist es sehr gut gelungen, sich in die Rolle hineinzuversetzen und sie glaubhaft zu gestalten. Besonders das Einbeziehen des Publikums ist positiv herauszuheben. Die Auswertung des Stückes gab uns viele neue Denkanstöße.

"Fridays" ist sehr empfehlenswert.
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von Thorsten Voß (30. Juni 2019 20:47 Uhr)Hallo UBS- Team ,

danke für die tolle und professionelle Aufführung von Shrek bei 39 Grad!

Schauspieler, Technik, Bühne, Kostüm und Service einfach spitze!

Wie immer sehr empfehlenswert!

Weiter so!

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von Lucas Pfaff (23. Juni 2019 12:37 Uhr)Am 23.06. hatte ich das Vergnügen, "Shrek - Das Musical" live erleben zu dürfen.
Ich bin ganz ehrlich: ich hatte Bedenken. Würde die Vorlage gut umgesetzt, sodass der Charme nicht verloren geht? Wäre es zu albern, oder vielleicht nicht albern genug?

Aber was soll man sagen. In Traumbesetzung wurde ich für ein paar Stunden großartig unterhalten, die Handlung wurde dabei nicht 1:1 übernommen sondern sogar auf eine neue Schöpfungshöhe gebracht.
Ich bin nachhaltig begeistert und kann nur jedem einen Besuch empfehlen, solange das Stück noch läuft.

Einzige Kritik: am Ende sollten wirklich alle Beteiligten auf die Bühne kommen. Natürlich stehen Schauspieler im Rampenlicht und sind das Aushängeschild, aber ohne all die vielen Leute im Hintergrund könnte es einfach nicht funktionieren.
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von Petra Tech (11. Juni 2019 10:14 Uhr)
26. Schultheaterfest - endlich mal ein gutes Plakat an unserem Theater .
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von Peter Feucht (26. Mai 2019 12:09 Uhr)Moin,

wir waren bei der letzten Aufführung von Tamara und möchten Euch sagen, dass es ein Genuss war.

Als Schwaben-Wessis kannten wir Tamara zwar kaum aber nach den Infos aus dem Internet wollten wir den Geist der Zeit noch einmal erleben. Und diesen Geist habt Ihr hervorragend gezeichnet. Gänsehaut!

Die Rahmenhandlung erschloss sich uns anfangs nicht so recht, aber im Ganzen gesehen war es eine Super-Idee, Songs und Texte so zu verpacken.

Wir sind 400km von der Lübecker Bucht bis nach Schwedt gefahren und jeder war gerechtfertigt. Falls Ihr eine Neuauflage macht, bitte sagen, dann kommen wir nochmal!

Ganz dickes Lob für einen absolut gelungenen Abend!

Peter und Uschi Feucht

P.S. Wo kann man die Schuhe der Vampirette kaufen?
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von Saskia (22. Mai 2019 20:52 Uhr)Am 10.05.2019 besuchte ich, wie die gesamte Jahrgangsstufe 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde, das Stück „Die Räuber“ unter der Regie von André Nicke. Nachdem wir die gleichnamige Tragödie von Friedrich Schiller im Rahmen des Deutschunterrichts gelesen hatten, war ich schon sehr gespannt, wie das Theaterstück an den UBS werden würde.
Das Stück handelt von dem Grafen Maximilian von Moor und seinen zwei Söhnen. Als zweitgeborener Sohn ist Franz Moor von der Erbfolge ausgeschlossen. Mit einer Intrige versucht er, dem erstgeborenen Sohn Karl vor dem Vater zu schaden und so die Gunst des Vaters zu erlangen. Daraufhin wird Karl Moor vom Vater verstoßen und zieht mit seinen Freunden als Räuberbande durch die böhmischen Wälder. Franz Moor kann es nun kaum erwarten, die Macht seines Vaters zu übernehmen. Gleichzeitig will er auch die Liebe von Karls Verlobter Amalia erlangen. Die möchte ihrem Karl aber treu bleiben. Als die Intrige endlich aufgedeckt ist, überstürzen sich die Ereignisse und das Töten findet kein Ende. Keine der Hauptfiguren konnte ihr Lebensziel verwirklichen und so scheitert jegliches Leben.
Wie in bisherigen Theaterstücken auch, überzeugten die Schauspieler wieder mit ihrem Können; vor allem die Doppelrolle von Fabian Ranglack (Franz Moor & Karl Moor). Sprachlich und körperlich wechselte er die Rollen und beeindruckte damit. Die einzelnen Darsteller haben mit ihrer Stimme und ihrer Haltung die Charaktere ausdrucksstark dargestellt. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war es nur etwas gewöhnungsbedürftig, die Texte in alter Sprache in Kombination mit modernen Effekten, wie z.B. den Bildprojektionen und den Geräuschen eines Hubschraubers zu erleben. Das Bühnenbild hingegen überzeugte mich. Auf der relativ kleinen Bühne waren mehrere verschiebbare Metallwände. Diese ermöglichten zum einen die Darstellung der verschiedenen „Spielorte“, z.B. das Räuberlager und den Garten des Schlosses. Zum anderen wurden mithilfe eines Stockes laute Geräusche erzeugt.
Die Kleidung der Darsteller war grundsätzlich in dunklen, gedeckten Farben gehalten. Nur Amalia, die einzige weibliche Figur in dem Stück, fiel durch ein helles Kleid auf. Die Ritterrüstung des alten Moors konnte ich hingegen nicht einordnen.
Insgesamt wurde die Tragödie auf der Theaterbühne gut dargestellt. Die einzelnen Charaktere erschienen mir stärker als im Buch. Allerdings bleibt es mir ein Rätsel, warum ausgerechnet das Ende Karls bei der Inszenierung geändert wurde. Möglicherweise wurde dieses Ende gewählt, um die Dramatik des Stücks zu erhöhen.
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von Karsten Pietzsch (19. Mai 2019 12:49 Uhr)Liebe Künstlerinnen,Künstler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Uckermärkischen Bühnen,

gester Abend waren wir mit Freunden zur letzten Vorstellung von "TAMARA". Wir waren mal wieder völlig in den Bann gezogen vom Können der Darstellerinen und Darsteller, von der Inszenierung und Umsetzung. Es war ein Abend, an dem man alles Andere vergessen konnte, um sich voll und ganz in das Stück ziehen zu lassen.
Vom Können der Musiker sind wir immer wieder fasziniert, alle spielen perfekt zusammen und hören aufeinander.
Ohne euer Haus wäre die Region ärmer, Ihr seid viel von dem, was Europa ausmachen sollte, in Schwedt.
Wir denken gern an Aufführungen wie"GRIMM" und " WIE IM HIMMEL" zurück. Da habt Ihr es geschafft, Chorgeist zu transportieren! Mehr Chorgeist als unser Chor, in dem ich singe, zeitweise hatte.
Wir gehen von den Aufführungen immer mit neuen Ideen nach Hause.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Besuche in euerem Haus und wünschen euch weiterhin ein so gutes Händchen für die Planungen und verbleiben

mit besten Grüßen

Judith und Karsten
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von Jörg Reimer (16. Mai 2019 18:55 Uhr)Wollte vor Olaf Schubert noch einen Happen essen im Theater. Die Theater Klause war voll und an der Bar gabs nur Brezeln. Das ist ein Armutszeugnis. Jede Veranstaltung auf dem Dorf bietet mehr an als nur Brezeln.

Schwer enttäuscht.

Von einem Theater muss man in der heutigen Zeit mehr erwarten.

Hier besteht Nachholbedarf.
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von Frank (11. Mai 2019 07:15 Uhr)Gestern war ich in der Aufführung von Schillers Räuber. Sie hat mir nicht gefallen. Ich wollte Die Räuber von Friedrich Schiller sehen und keine Interpretation bzw. Übertragung in die heutige Zeit. Die Aussage des Stückes für mich, heute, entsteht in meinem Kopf; das möchte ich nicht plakativ vorgesetzt bekommen.
Mit dieser Kritik will ich die Leistung der Schauspieler nicht schmälern. Es ist eine Kritik an der Leistung des Regisseurs, der wohl der Versuchung (oder dem Zeitgeist) erlegen ist, dem Stück seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Es hätte besser heißen müssen Die Räuber der UBS nach Die Räuber von Schiller.
Die Pause war für mich die Gelegenheit zu gehen.
kommentiert von sandra zabelt (13. Mai 2019 08:54 Uhr)Lieber Frank,
schade, dass Sie sich die Gelegenheit genommen haben, die Inszenierung bis zum Schluss zu verfolgen. Vielleicht hätten wir Sie noch überraschen können, weil unsere Lesart doch nicht so direkt war, wie Sie sie im ersten Teil empfunden haben. Vielleicht hätten Sie Ihre Meinung noch geändert.
Natürlich können wir nicht jeden Geschmack treffen. Und auch die Ansichten darüber, was Theater kann und darf, gehen mitunter auseinander. Aber - entgegen manchen Eindrucks im Zuschauerraum - ist jedes Wort, das auf der Bühne gesprochen wird, reinster Schiller. Aus diesem Text einen lebendigen Theaterabend zu machen, setzt allerdings immer eine Lesart und damit eine Interpretation voraus. Die hat Einfluss auf die Kürzungen im Text und auf die Besetzung. (Andernfalls wäre der Abend doppelt so lang und die Besetzung deutlich umfangreicher ausgefallen.) Sie bedeutet aber auch immer eine Entscheidung. Theater ist keine museale Kunst, weshalb wir es uns zur Aufgabe machen, uns bei jeder Inszenierung zu fragen, was uns das Stück - unabhängig von seinem Alter - heute, in unserer Gegenwart zu sagen hat, was es uns angeht. Und das beeinflusst dann die Entscheidungen des Regieteams - auch die hinsichtlich der Bühne, der Kostüme, der Requisiten. Sie sind nicht der erste Zuschauer, der hinterfragt, ob Anklänge in der Ausstattung an die unmittelbare Gegenwart notwendig gewesen wären. Interessanterweise werden wir aber häufiger nach den historisierenden Kostümelementen gefragt. Für uns ergibt erst die Zusammenschau aus beidem ein Ganzes: die überlebte Zeit im Moorschen Schloss, die neue Zeit unter den Studenten und späteren Räubern. Beide haben ihre Licht- und Schattenseiten. Auch das war uns wichtig zu zeigen. Am Ende bleibt, dass wir selten so spannende und vielfältige Gespräche und Diskussionen mit dem Publikum führen wie bei dieser Inszenierung. Und - zumindest in meinem Verständnis - ist Theater doch genau dafür da: Anregungen zu geben, Reibung zu erzeugen, Nachdenken anzustoßen. Vielen Dank für Ihren Gästebucheintrag! Ich hoffe, dass Ihr Nichteinverstandensein mit diesem einen Theaterabend Sie nicht davon abhält, uns auch weiter zu besuchen.
Mit freundlichen Grüßen
Sandra Zabelt
(stückverantwortliche Dramaturgin)
kommentiert von Frank (14. Mai 2019 06:34 Uhr)Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Sie schreiben von Anregungen, Reibung und Nachdenken. Das ist bei mir ja passiert. Trotzdem, gefallen ist damit nicht unbedingt verbunden. Etwas mehr musealer Charakter fände ich im Theater nicht schlecht.
Viele Grüße,
Frank Türke.
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von Gabriele (10. Mai 2019 19:43 Uhr)Cindy Reller,
wieder einmal ein toller Abend im Theater Schwedt. Die Vorstellung war super, tolle Darbietung der Künstler. Wir haben viel gelacht und hatten einen entspannten Abend.
Ein großes Dankeschön auch an die immer freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiterinnen im Empfang.
In der Theaterklause haben wir uns wieder sehr wohl gefühlt.
Wir kommen gerne immer wieder .
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von Müller S. (4. Mai 2019 11:53 Uhr)Gemeinsam mit meinem Mann war ich gestern in der Premiere von „mir nichts dir nichts“ vom Mut Klub.
Ich muss sagen, dass es eine sehr ausdrucksstarke und „krasse“ Leistung von allen Beteiligten war.
Besonders Lobenswert fanden wir die Rolle der Verkaufsfrau und ihrer kleinen Bekannten(?), dann die Rolle des Leon und des Fisch( *grunz*) und von der verrückten die die ganze Zeit redet.
Das Stück war sehr unterhaltsam und keineswegs übertrieben. Der Abstand zwischen Lustig und Ernsthaftigkeit war punktgenau. Es hat uns sehr an unsere Jugend erinnert. Danke für diesen Moment!
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von Begeisterter Gast (15. April 2019 13:16 Uhr)Cindy Reller! Ein Genuss für alle Sinne!
Die Darsteller strahlen Freude aus und schaffen es, jeden mitzureißen - selbst wenn er kein Schlager mag!
Der Saal ist voll, was die Stimmung umso mehr hebt!
Großes Kompliment!
Hoffe es kommt auch wieder in der neuen Spielzeit!
von U&L (10. April 2019 12:14 Uhr)Cindy Reller - einfach herrlich flache Unterhaltung mit Schlagern, Witz und prolligen Sprüchen. Und Uwe Schmiedel als tuntiger Kalfaktor....supi
von Bernd Sprachta (6. April 2019 19:28 Uhr)Sehr geehrte Damen und Herren,
Darseller, Organisatoren und Macher,

seit spätestens meiner Schulzeit , und die endete schon vor mehr als 50 Jahren mit dem Abitur, hat mich der Faust fasziniert und stets neu bewegt.
Etliche Aufführungen habe ich besucht und bis mich bis dato zu keinem Kommentar hinreißen lassen.
Allein die Aufführung am 4. dieses Monats hat mich so beeindruckt, dass ich mich bei allen Verantwortlichen , besonders natürlich dem Darstellerkollektiv,
herzlich für den Abend bedanken möchte.
Die Interpretation, die Umsetzung der Gedankengänge und das Aufrechterhalten einer Spannung über beide Teile hinweg haben meine Frau und mich begeistert
und gefesselt.
Allein der so gut wie leere Saal und die zurückhaltende Reaktion des Publikums waren Wehrmutstropfen im Glas eines herrlichen und gelungenen Abend.

In der Hoffnung, dass Ihnen auch weiterhin die Aufführung des Faust`s möglich sein wird , möchten wir uns bei allen Mitwirkenden und Verantwortlichen
herzlichst bedanken und Ihnen weiterhin Glück und Gesundheit wünschen.

Mit den besten Wünschen für Sie alle,

Barbara und Bernd Sprachta
aus Bernau bei Berlin
von Kristina und Brommi (14. März 2019 17:43 Uhr)Wir haben kurz entschlossen am 08.03. noch Tickets für den 09.03. online gekauft und sind aus Berlin angereist. Es hat sich gelohnt. Die Ideen und die Umsetzung hat uns sehr gut gefallen. Die Darsteller insbesondere der Tamara und von Mephisto 23 waren herausragend. Nicht umsonst hat das Ensemble "standing ovations" bekommen. Das Auftreten der echten Sillys am Ende der Vorstellung war noch das Topping auf einem gelungenen Abend. Wir werden den Spielplan in Schwedt im Auge behalten und bestimmt wiederkommen.
von Klasse 9d Gauß-Gymnasium (13. März 2019 10:58 Uhr)Hey Leute, wir sind eine 9te Klasse und hatten am 7.3.2019 das Glück, ein Klassenzimmerstück zu sehen. Anfangs war es etwas schwierig, sich in die "Kurze Geschichte meines erfolgreichen Scheiterns" hineinzuversetzen, aber schnell ließen wir uns von diesem Schauspiel begeistern.
Da dieses Stück im Klassenzimmer stattfand, war das Ambiente nicht wie in einem normalen Theater und es wurde das Gefühl von Vertrauen, Sensibilität und Harmonie vermittelt.
Die Geschichte wurde authentisch und sehr überzeugend von Michael Kuczynski gespielt. Sie regte zum Mitmachen und Nachdenken über Familienprobleme und Migration im Alltag an. Besonders die live gespielten Lieder catchten uns.Auch die Auswertung und das Gespräch nach dem Stück mit dem Schauspieler und der Theaterpädagogin Waltraud Bartsch gaben uns einen zweiten Blickwinkel auf die Geschichte und hinter die Kulissen.
Sehr sehenswert und unbedingt zu empfehlen .
von Angela Grigutsch (11. März 2019 17:29 Uhr)Hallo Schwedt, den gestrigen Beitrag im rbb nehme ich zum Anlaß, allen zu danken, die an der Inszenierung und der Aufführung des Musicals "Tamara" mitgewirkt haben. Ich konnte mir dieses Stück im Frankfurter Kleist-Forum ansehen und war einfach nur begeistert. Es war ein wunderbares Erlebnis. Ihre Geschichte, ihre Lieder, ihre Musik - einfach alles wurde so gut und sympatisch "rüber gebracht". Ich bin froh, das die Musik der Band meinen "Mitgesang" übertönt hat, aber- man konnte einfach nur mitmachen. "Mont Klamot" als Zugabe - Wahnsinn! Es war so, als ob alle noch auf diesen einen Titel gewartet haben! Macht einfach weiter so und bitte kommt öfter nach Frankfurt (Oder), auch wenn das Frankfurter Publikum manchmal ein wenig "mufflig und träge" erscheint. Ich bin aber der Meinung, dass sie die UBS und ihre Vorstellungen mögen.

Vielen Dank und bis bald

Angela Grigutsch
Frankfurt (Oder)
von Familie Blaschke (18. Februar 2019 14:40 Uhr)Liebe Theaterschaffende,
an diesem Wochenende konnten wir unseren bereits lang geplanten Ausflug nach Schwedt endlich verwirklichen und uns das Musical Tamara am Theater ansehen. Wir möchten hiermit Frau Dreyer zu ihrer großartigen künstlerischen Leistung gratulieren! Ihre Darbietung war vor allen Dingen musikalisch auf höchstem Niveau und es war eine Freude, ihr zu lauschen.
Dennoch gingen wir ziemlich enttäuscht aus diesem Stück, denn wir hatten uns von einem Musical, welches immerhin den Namen Tamara trägt, mehr erhofft. Unterhaltungskultur hin und her, aber war es dem Schwedter Theater tatsächlich nicht möglich einen professionellen Autor für diese Eigenproduktion zu gewinnen? Was bitte haben tanzende Teufelchen und alberne Teneriffa-Poolpartys noch mit einer der wichtigsten Figuren der DDR-Rockgeschichte zu tun? Das ist, ganz direkt gesagt, einer Tamara Danz nicht würdig. Dadurch bleibt leider ein fader Beigeschmack, denn der gesamte, musikalisch immerhin hochklassige Abend, verliert sich ständig in niveaulosen Banalitäten. Schade. Wirklich schade.

Familie Blaschke, Berlin