Schauspiel

Faust 2

Der Tragödie zweiter Teil
Nur nicht erinnern müssen, was geschehen, sondern vergessen - Ermüdet von den Erlebnissen und noch empfundenen Schuldgefühlen mit seiner von ihm im Stich gelassenen Geliebten, bricht Faust seelisch zusammen. Die Erzengel und Mephisto lassen ihn in einen Schlaf des Vergessens fallen, der das früher Erlebte aus seinem Gedächtnis löscht, ihn aus seiner Verantwortung entfliehen lässt und für die himmlische Wette zwischen dem HERRN und MEPHISTO wieder instandsetzt. Nach diesem Schlaf ohne die Last des Vergangenen wiedergeboren, fasst Faust neuerlich den Entschluss, "zum höchsten Dasein immer fort zu streben". Damit nimmt seine eigene Tragödie ihren Lauf: Die erste Bewährungsprobe seines diabolischen Strebens nach Unvergänglichkeit findet Faust an der Seite seines höchst wandlungsfähigen Wegbereiters - Mephisto - am Hofe des Kaisers...

Premiere: 3. März 2001, Großer Saal

Abgespielt.