von Hendrik Deleroi (25. März 2018 13:02 Uhr)Gestern besuchte ich, gemeinsam mit meiner Mutter die Zweitpremiere der Räuber.Bereits als ich davon erfuhr, dass die ubs. eine neue Inszenierung, dieses Werkes in den Spielplan aufnehmen würden, war Vorfreude geweckt. Es ist, meiner Ansicht nach ein generationsübergreifendes Stück, welches Stoff liefert, der jeden einzelnen und selbstverständlich verschiedene Generationen auf eine jeweils andere Art und Weise berührt.Ein Stück über Freiheit, Verrat, Rache, dem Streben nach Anerkennung innerhalb einer Familie und Vergebung. Ein Stück, aktueller denn je, in dem eine Generation deutlich wird, repräsentiert durch eine in meinen Augen perfekt besetzte Räuberbande, die einer modernen Terrorgruppe nahe kommt, welche mit der Welt und ihren Regeln nicht einverstanden zu sein scheint und Alles, egal um welchen Preis, bereit ist aus den Fugen zu bringen. Es wird deutlich, welch gefährlichen Einfluss eine einzelne Person, innerhalb einer solchen organisierten Gruppe haben kann und wohin das ganze möglicherweise führt. Eine Selbstzerstörung ist quasi unumgänglich.Zudem war ich von der emotionsgeladenen Sprache des jungen Schillers überwältigt. Ein Gefühlsausbruch der Superlative.Im kleinsten Saal der ubs. , dem IT wirkte das Geschehen noch intensiver. Man saß mittendrin. Egal wie kalt und grausam die Räuber bzw. die einen mehr, die anderen weniger ihre Taten vollzogen oder sich mit ihnen brüsteten - Wegschauen war unmöglich. Schon in der Pause und auch nach Ende der Vorstellung wirkte das Gesehene auf mich erst so richtig. Man muss es sacken lassen und reflektieren. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass ich danach gar nicht so recht wusste, wohin ich mit meinen Emotionen sollte. Aber genau DAS erhoffte ich mir von diesem Theaterabend. Sowohl ich, als auch meine Mutter haben uns fantastisch unterhalten gefühlt. Es kam teilweise einem Krimi, schon fast Psychothriller nahe.Alles in Allem waren wir begeistert und ich danke den ubs., allen Beteiligten und vor allem dem Regisseur und den Schauspielern, die gemeinsam diesen Abend ermöglichten. Es ist einfach toll, so etwas hier sehen zu dürfen. MfGHendrik D.
von PurpleAladdin (24. März 2018 11:35 Uhr)Ich habe mir die erst Prämiere zu "Die Räuber" angesehen.Dies war mein erster Besuch im "Intimes Theater" - die Stühle lösten im ersten Moment, leichte Verwunderung aus. Das applaudieren hielt fünf- bis zehn Minuten inne. Man ließ sich leicht in der Menge mitreißen und applaudierte weiter, auch, wenn die Hände schon einen Schmerz verspürten. Die Darsteller machten dazu noch zehn Runden mit Verbeugungen.In kurzen Worten zusammengefasst - das nenne ich UNTERHALTUNG!
von Mechthild Wächtler (10. März 2018 17:10 Uhr)Mit ein wenig Verwunderung habe ich in der MOZ über die Wahl des neuen Intendanten der Uckermärkischen Bühnen Schwedt erfahren.Herr Nicke ist ja erst seit Herbst letzten Jahren an den ubs und somit ein Neuling in Schwedt. Seinen bisherigen Stücken konnte ich ehrlich gesagt nicht viel abgewinnen. Nie habe ich mich in den letzten Jahren so an den ubs gelangweilt wie im Zweiteiler Der Fernseher und Die Bombe. Einige Wochen später besuchte ich mit meiner Enkelin das Märchen Zwerg Nase, ebenfalls in der Regie von Andre Nicke. Auch hier wurde ich wieder bitter enttäuscht. Das Stück kam nicht im Ansatz an die fröhliche Aladininszenierung des Vorjahres heran. Daran änderten auch die äußerst billigen und schnell durchschaubaren Showeffekte nichts. Soweit ich seiner Biografie entnehmen konnte, arbeitete Herr Nicke zuvor an einer kleinen Kaffeehausbühne in Berlin. Ich frage mich nun, ob diese Berufserfahrung schon ausreichend ist um ein so großes Haus wie die ubs zu leiten. Ist denn jemand aus dem Kleinkunstgewerbe wirklich in der Lage das Schwedter Theater zu führen? Haben denn die Mitarbeiter, die ja letztlich mit einem neuen Intendanten arbeiten müssen, keine Mitsprachemöglichkeit bei der Auswahl ihres neuen Leiters? Und wäre es denn nicht auch ein positives Signal gewesen eine Frau zur Intendantin zu wählen? Und zuletzt, warum fällt die Wahl auf einen bereits älteren Herrn? Wenn ein 67jähriger durch einen Mittfünfziger abgelöst wird, dann ist in meinen Augen die Chance vertan, endlich eine jüngere Generation an das Ruder zu lassen. Oder ist hier schon wieder unsere berüchtigte uckermärkische Vetternwirtschaft am Werke? Fragen über Fragen.Mechthild Wächtler, Templin
kommentiert von Manfred Bach (11. März 2018 13:16 Uhr)Sehr geehrte Frau Wächtler,grundsätzlich befürworte ich ja kritische Auseinandersetzungen, aber mit Ihrem Kommentar gehen Sie meiner Meinung nach deutlich zu weit. Jeder sollte seine Chance bekommen und an seinen Leistungen gemessen werden. Wenn eine Person von vornherein verurteilt wird, dann könnte man ausgeschriebene Stellen eigentlich nie neu besetzen. Zwei misslungene Theateraufführungen bedeuten nicht zwangsläufig, dass der Neue nicht geeignet für dieses Amt ist. Ein Intendant hat in den meisten Fällen eher repräsentative Aufgaben und besonders Management-Kompetenzen sind gefragt (siehe Wikipedia). Bezüglich des intransparenten Auswahlverfahrens für den sicherlich gut dotierten Posten gebe ich Ihnen allerdings Recht. Auch Ihre Frage, warum nicht ein jüngerer Bewerber ausgewählt wurde, ist natürlich berechtigt. Dahinter allerdings gleich wieder Vetternwirtschaft zu vermuten, halte ich für übertrieben. Mit freundlichen Grüßen,Manfred Bach
kommentiert von Emi (11. März 2018 21:12 Uhr)Frau Wächtler, nach ihrer Meinung sind sie nicht begeister von Andre Nicke von der Regie Arbeit her. Ich Persönlich kann sagen dass mir die Stücke von Andre Nicke sehr gut gefallen, z.b Aladdin fand ich nicht toll nicht von der Darstellerischen Leistung sondern die Handlung fand ich nicht gerade Prickelnd da fande ich Zwerg Nase um einiges Besser, Aladdin kannte ich vorher schon und mochte es als Disney Film nicht, Zwerg Nase kannte ich nicht und finde es ist eine Lehrreiche Geschichte, aber jeder hat seinen eigenen Geschmack.Ich finde die Stücke von Andre Nicke toll! Mfg Emilia
kommentiert von sandra zabelt (12. März 2018 13:56 Uhr)Sehr geehrte Frau Wächtler, Sie stellen in Ihrem Gästebucheintrag mehrere Fragen, die wir als Leitung der Uckermärkischen Bühnen gern beantworten: Die Wahl eines jüngeren wie die eines weiblichen Intendanten hätte entsprechende belastbare Bewerbungen vorausgesetzt. Sie selbst weisen darauf hin, dass der Übernahme dieser Position Leitungserfahrungen vorausgegangen sein sollten. Dies führt zwangsläufig dazu, das ernstzunehmende BewerberInnen bereits einige Lebensjahre hinter sich gebracht haben. Im übrigen war Herr Nicke nicht nur langjähriger Intendant des Stadttheaters Cöpenick (dieses als kleine Kaffeehausbühne bzw. Kleinkunstbühne zu deklarieren, trifft die Wirklichkeit jedoch nicht), sondern auch mehrere Jahre Leitungsmitglied am Landestheater Detmold, was angesichts der aktuellen Aufgaben, vor denen die ubs stehen, sicherlich eine Rolle bei der Entscheidungsfindung spielte. Uns wundert, dass Sie anzunehmen scheinen, dass die MitarbeiterInnen der ubs mit der Wahl dieses Intendanten nicht einverstanden sein können. Im Gegenteil spricht aus unserer Sicht alles dafür, dass Herr Nicke unter allen BewerberInnen der am besten geeignete Kandidat für diese Stelle ist. In der Findungskommission der Stadt, die die eingegangenen Bewerbungen prüfte, waren auch Mitarbeiter der ubs vertreten. Dass Ihnen die Inszenierungen von Herrn Nicke nicht gefallen, sagt aus unserer Sicht nichts über seine Eignung als Intendant aus und muss auch nicht heißen, dass Sie zukünftig keine interessanten Inszenierungen des Schwedter Ensembles mehr erleben werden, denn auch zukünftig kann und wird nicht nur der Intendant inszenieren: Im Gegenteil zählt es u.a. zu seinen Aufgaben, spannende Regisseure für eine Arbeit an den ubs zu interessieren. Wir hoffen, Sie bleiben uns auch unter neuer Intendanz gewogen. Mit freundlichen Grüßen - im Namen der Leitung der Uckermärkischen Bühnen Schwedt - Sandra Zabelt (Chefdramaturgin)
von Lennart Speer (Junge lol) (18. Februar 2018 15:48 Uhr)Bis ans Limit-RezensionAlkohol das tiefe Loch, in welches man fällt Bis ans LimitDas Stück Bis ans Limit, das vom gleichnamigen Buch inspiriert wurde, resultiert aus einer gekürzten Fassung, bei der Sonja Hiltzinger Regie führte. Das Thema dieser Aufführung sind Alkohol und seine Gefahren. Das Stück handelt vom 16-Jährigen Florian. Im weiteren Verlauf des Stücks erfährt man mehr zu ihm, seiner großen Liebe und zu seinem Umfeld welches seinen bereits zu hohen Alkoholkonsum verschlimmert.Im Allgemeinen war das Stück spannend und ansprechend. Es wurde sehr realitätsnah gestaltet und nur in wenigen Szenen hatte ich Probleme, die Zeitsprünge nachzuvollziehen. Die Rollen waren gut besetzt, Waltraut Bartsch hat ihre Rolle als Psychologin gut gespielt. Da bloß zwei Schauspieler agierten, war es teils schwer zu erkennen, ob es nun dieselbe Person wie in der vorherigen Szene war oder ob es nun eine andere ist. Konrad Walligura hatte die Rolle des Florians und auch alle Seiten- und Nebenrollen hervorragend dargestellt. Besonders der Dialog zwischen Florian und seinen Lehrer, gefiel mir sehr gut, wobei der Schauspieler beide Rollen gleichzeitig spielte.Das Bühnenbild war zwar sehr karg, aber die Sprache und Musik sowie die schauspielerische Leistung des Hauptakteurs ließen davon absehen. Dazu kommt, dass die Aufführung im Klassenzimmer statt fand und dadurch kaum auf Bühneneinrichtung geachtet werden konnte.Der Autor wollte mit seinem Buch, und dadurch auch Sonja Hiltzinger mit ihrem Stück, Eltern und Jugendliche auf die Gefahren von Alkohol aufmerksam machen. Beide kritisieren somit den lockeren Umgang mit Alkohol in der Gesellschaft. Dieser Appell und auch die Kritik gelangen ihnen sehr gut.Das Stück Bis ans Limit gefiel mir, da die Intention des Autors ausgezeichnet umgesetzt wurde und die Schauspieler wunderbar gespielt haben. Dadurch kamen alle Aspekte des Stücks zur Geltung. Ich empfehle dieses Stück Eltern mit Kindern und Jugendlichen von 14-17 Jahren. Das einzige Problem war, dass die Zeitsprünge nicht ganz klar gekennzeichnet wurden und es teilweise schwer war der Darstellung zu folgen.
kommentiert von Waltraud Bartsch (20. Februar 2018 14:04 Uhr)Hallo, Dank für das viele Lob. Ab 22.2. können wir mit Pro An(n)a ein neues Klassenzimmerstück für Menschen ab 14 anbieten. Sabrina Pankrath spielt die magersüchtige Anna und ich kann versprechen, auch diesmal präsentieren wir eine eindrückliche Geschichte. Nicht nur für Mädchen.Waltraud Bartsch (Theaterpädagogin)
von Waltraud Bartsch (26. Januar 2018 15:25 Uhr)Hallo, ihr schreibenden jungen (leider offensichtlich nur) Damen vom Angermünder Einstein-Gymnasium, ich lese nicht nur erfreut, dass ihr euch im Anschluss mit unseren Theaterangeboten auseinandersetzt, sondern ihr traut euch auch, es zu veröffentlichen. Vielen Dank für die positive anregende Kritik. In diesen Tagen sind wir in die Proben von Die Räuber und ein neues Klassenzimmerstück gestartet. Sabrina Pankrath wird die Anna in Pro An(n)a spielen. Macht euch also demnächst gerne auch privat zu uns auf den Weg. Wie wärs denn am Tag der offenen Tür, am 24.2., mit der Möglichkeit, in unsere neuen Stücke reinzuschnuppern? Auf bald! Waltraud Bartsch, Theaterpädagogin
kommentiert von Klaus Ebert (18. Februar 2018 15:49 Uhr)Bendisch ist ein Junge haha
von Richard Lenz (12. Februar 2018 21:28 Uhr)Ein Tschickes Stück Am Mittwoch, dem 08. November, besuchten wir, die Klasse 8, das Theaterstück ,, Tschick". Dazu fuhren wir nach Schwedt zu den UBS. Das Stück entstand nach dem gleichnamigen Buch von Wolfgang Hermdorf, Regie führte Jens Henwinkel. Es handelte von einem 14-jährigen Jungen namens Maik, der keine richtigen Freunde hat. Eines Tages kommt Andrej Tschickatschow alias Tschick in seine Klasse. An einem Tag der Sommerferien ist Maiks Vater auf Geschäflsreise" und seine Mutter in der Entzugsklinik. An diesem Tag brechen Maik und Tschick mit einem gestohlenen Auto auf. Die Handlung deutet also auf einen klassischen Road-Trip-Movie hin. Sie war sehr ausführlich. Dies wurde v.a. durch die erzählenden Monologe von Maik herbeigeführt. Sie war auch äußerst komödiantisch. In der Jugendzeit hat man eben viel zu lachen. An der schauspielerischen Leistung war nichts auszusetzen. Es war beeindruckend, zu sehen, wie zwei der vier Schauspieler (Ireneusz Rosinski und Antonia Welke) immer wieder zwischen vielen verschiedenen Rollen wechselten. Man hat auch gemerkt, dass die Rollen gut verteilt waren. Jeder schien voll in seinem Element zu sein. Das Bühnenbild war sehr sehr besonders. Es bestand nämlich zum Großteil aus alten Reifen. Eine wohlüberlegte, funktionale Idee, auf die man jedmh erst einmal kommen muss! Der Autor könnte mit seiner Geschichte viele Ziele haben. Vielleicht wollte er einfach nur eine lustigeGeschichte erzählen, vielleicht wollte er etwas gegen Homophobie beisteuern oder das Sehnen nach Freiheit verständlich machen. Die Geschichte sagt zu fast allen gesellschaftlichen Themen etwas. Beeindruckend ist auch, wie das Stück mit Vorurteilen umgeht, sie gar satirisch bloßstellt. Z.B. wird eine ländliche öko-Familie"dargestellt und die Geschichte eines alten Kommunisten erzählt, der einen Groll gegen Russen hegt. Das Stück ist also gerade wegen seiner lockeren Art sehr wertvoll. Es vermittelt auf der Basis von Witzen gesellschaftliche Grundsätze, wie Respekt, aus der Perspektive eines Jugendlichen. Trotzdem ist es für fast alle Altersklassen geeignet. Kindern bis ca. 11 Jahren würde ich davon abzuraten, da es ein paar anzügliche Szenen gibt. Es bleiben offene Fragen übrig. Z.B., wie es in Isas Leben aussieht. Die sind jedoch für die zentrale Handlung nicht relevant.
von Uwe Raber (5. Februar 2018 19:15 Uhr)Liebe UBS,war am Sonnabend im Konzert von Echoes, ich kann nicht verstehen warum der Saal nur zu 50 gefüllt war?Ich selber habe nur durch Zufall von diesen Konzert erfahren.Es gibt viele ,viele ,viele Pink Floyd Fans in der Uckermark.Die Bewerbung für dieses Event war unter aller Sau.Das Konzert war absolut geil.Schade für den halbleeren Saal.Die Truppe noch mal ranholen ,ordentlich bewerben und ich komme gern wieder auch 41 € .m.f.G. U.Raber ,Casekow ,früher Schwedt.
kommentiert von Michaela Bax, Leiterin Besucherservice (6. Februar 2018 13:33 Uhr)Sehr geehrter Herr Raber, wir freuen uns, dass Ihnen das Konzert gefallen hat. Das Konzert war seit Juni 2017 im Spielzeitheft veröffentlicht. Wir nehmen Sie gerne in den Verteiler für unser Spielzeitheft auf.Wir verschicken das Heft ab dem 9.6.2018. Sie finden dann in dem Heft alle Premierentermine sowie die Termine für Konzerte, Shows und Unterhaltungsveranstaltungen. Senden Sie mir dazu per Mail ihre Anschrift. (bax@theater-schwedt.de)
kommentiert von Uwe Raber (6. Februar 2018 19:31 Uhr)Alles klar Frau Brax,Bewerbung kam aber wirklich nicht an,Konzept überdenken ? PS. Schwedt ist weiterhin privilegiert mit dem Theater .Wir sollten alles tun um dieses zu erhalten!m.f.G. U.Raber aus dem schönen Casekow.
von Schönemann (25. Januar 2018 17:02 Uhr)Am 08.11.2017 besuchte unsere Klasse die Theatervorstellung ,,Tschick nach einem Roman von Wolfgang Herrndorf in den uckermärkischen Bühnen Schwedt.Dieses Stück handelt von einem Jungen namens Maik, der nicht viele Freunde hat und ein Außenseiter in der Schule ist. Sein Leben ist nicht leicht, da seine Mutter trinkt und sein Vater angeblich auf ,,Geschäftsreisen mit seiner Assistentin fährt. Eines Tages kommt Andrej Tschichatschow (Tschick), ein Russe, in seine Klasse. Dieser verändert Maiks Leben komplett. Sie werden gute Freunde und fahren mit einem geklauten Auto in die Walachei, wo angeblich Teile von Tschicks Familie leben. Die Theatervorstellung hat mir persönlich sehr gut gefallen, da die Schauspieler von Maik-Conrad Waligura, Tschick-Michael Kuczyinski, der Vater von Maik-Ireneusz Rosinki und nicht zu vergessen, die Mutter-Antonia Welke, alles sehr realistisch gespielt haben. Sie sind in verschiedene Rollen geschlüpft, was mich gar nicht gestört hat und haben Dinge, wie das geklaute Auto, imaginär dargestellt. Die Handlung des Stückes war in meinen Augen gut nachvollziehbar und ziemlich spannend. Die Bühne war zwar klein, aber hat für die Vorstellung im vollen Maße gereicht. Die Soundeffekte, wie zum Beispiel das Knallen der Pistole, haben mich unter anderem erschreckt, aber haben die Handlung noch spannender und aufregender gemacht. Mein Lieblingsschauspieler der Theatervorstellung von ,,Tschick war definitiv Michael Kuczyinski als Tschick. Er hat das Verhalten des Russens und den Akzent so gut nachgemacht, so dass man wirklich denken konnte, ein echter russischer Schauspieler steht auf der Bühne. Ich denke, dass der Autor ausdrücken wollte, dass man nicht perfekt sein muss, um Freunde zu gewinnen. Was man nicht selbst an sich mag, mag vielleicht ein anderer. Dies war nach meiner Interpretation der Grundgedanke des Stückes. Es war ein sehr schöner Theaterbesuch, der nur weiter zu empfehlen ist. Perfekt für Personen, die wie Maik teilweise Probleme in sich sehen, die ein anderer gar nicht als Problem erkennt.Jedoch hätte ich gerne gewusst, wie das Wiedersehen von Tschick, Isa und Maik nach 50 Jahren aussah. Ansonsten, wie schon gesagt, ein sehr schönes Stück!Pia Schönemann Einstein-Gymnasium Angermünde
von Bendisch (24. Januar 2018 22:12 Uhr)Mobiles Theaterstück kommt nach Angermünde Bis ans Limit, so heißt das neue Theaterstück von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch. Hierbei wird das Thema Alkohol am Beispiel des sechzehnjährigen Florian verdeutlicht. Florian beweist in diesem Stück, dass er, wie der Titel schon erahnen lässt, sein Limit nicht kennt. Er schlägt sich mit alltäglichen Problemen rum, in der Liebe, bei der Familie, im Freundeskreis, ja er riskiert kurz und knapp sein Leben! Im Stück pendelt er zwischen zwei Zeitebenen und versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Ob ihm das gelingt? Der Spannungsbogen war durch die doch sehr gelungene schauspielerische Darbietung von Conrad Waligura alias Florian selbst für den Laien gut erkennbar. Nachdem er am Anfang noch mit coolen Sprüchen und Liedern wie Eisgekühlter Bommerlunder die Herzen der Zuschauer eroberte, avancierte er, mit trauriger Miene und Wodkaflasche in der Hand zum Jungen, den man aus seinem Loch holen möchte. Waltraud Bartsch, als Theaterpädagogin, fand mit ihrer sachlichen Einschätzung über Florians Gesundheitszustand heraus, dass die Chancen für eine Genesung bei 50 liegen. Sie nimmt damit den unangenehmen Part der Therapeutin in diesem Stück wahr. Abgerundet wird diese Inszenierung durch minimalistische und einfache Requisiten wie: Bierkasten, Hut oder auch dem einfachen Schulstuhl aus dem Klassenzimmer. Insgesamt war Florians Monolog sowie kurze Arzteinschübe und Tonfrequenzen leicht verständlich. Letztendlich wollen Autor und Dramaturg des Stücks an die Jugend appellieren, dass sie ihr Limit kennen sollten, beziehungsweise einen gepflegten Umgang mit Alkohol genießen sollten, was ihnen mit diesem Stück auch doch gelungen ist, da die Story des allgemeinen Teenies mit seinen Problemen überzeugend dargestellt wird. Meiner Meinung nach ist der Ansatz, so etwas auf der Bühne, pardon, im Schulhaus aufzuführen eine gute Idee. Ein gewiefter Schachzug, sich die Schule als Aufführungsort auszusuchen, schließlich sollte dieses Theaterstück für diese Zielgruppe aufgeführt werden. Auch bin ich der Meinung, dass eine andere Zielgruppe durch diese Aufführung nicht so begeistert wäre, wer gibt als Erwachsender schon gerne zu, dass er Alkoholiker ist? Außerdem sollten die Autoren sich doch eingestehen, dass diese Herangehensweise, Schüler zu zwingen, sich dieses Stück anzusehen, der falsche Ansatz für die Zukunft ist. Oder haben die Lehrer abgestimmt in der Klasse, ob wir dieses Stück sehen wollen? Subjektiv betrachtet, ein Spiel mit dem Feuer, ob man das Publikum vom Hocker haut oder Häme und Spott erntet. Es liegt nun mal in der Hand der Zuschauer.
von Janet (21. Januar 2018 17:29 Uhr)Bis ans Limit- Theater im Klassenraum Bis ans Limit ein von Elizabeth Zöller und Brigitte Kolloch geschriebenes Buch, welches die Geschichte vom 16- jährigen Florian erzählt.Die Regisseurin Sonja Hilberger hat dieses Buch zu einem mobilen Theaterstück für den Klassenraum umgeschrieben.Florians Eltern sind geschieden und dazu noch berufstätig. Er fühlt sich oft einsam und vor allem allein. Um seine Einsamkeit und schlechte Laune zu bekämpfen trinkt er Alkohol, öfter mit seinen neuen älteren Freunden Nico und Marco. Er trinkt und trinkt, aber ein Alkohol ist er nicht, sagt er, bis er wieder mal über die Stränge schlägt und merkt, dass er Hilfe braucht, dabei ist es fast schon zu spät. Bis ans Limit hat mir als Theaterstück sehr gut gefallen. Das Theaterstück war so aufgebaut, dass man nicht die Lust verloren hat, es weiter zu sehen. Durch die lustigen, aber auch dramatischen Szenen fand ich das Theaterstück besonders spannend. Obwohl ich das Buch oder die Vorgeschichte nicht kannte, habe ich das Theaterstück gut verstanden und auch die Zusammenhänge waren mir klar. Das ganze Stück ist ein innerer Monolog von Florian, welcher von Conrad Waligura verkörpert wurde. Nur in wenigen Szenen sprach Waltraud Bartsch (Theaterpädagogin) als Therapeutin zu Florian. Conrad Waliguras schauspielerische Leistung fand ich äußerst gut. Erst durch ihn wurde richtig deutlich, wie Florian innerlich, sowie äußerlich kaputt geht. Das Bühnenbild war unser Klassenraum und nur minimale Dinge, wie zum Beispiel eine Wodkaflasche, wurden hinzugefügt. Dies fand ich sehr gut, weil so das Bild nicht überladen wirkte und auch das Schauspiel reichte zur Verdeutlichung bereits. Die Sprache war jugendlich gestaltet, was das Stück lustig, aber auch besser verständlich für Jugendliche machte und auch die Musik, welche per Handy eingespielt wurde verdeutlichte dies. Die Autorinnen, sowie die Regisseurin wollen mit dem Buch oder dem Stück erreichen, dass Jugendliche auf das Thema Alkohol aufmerksam werden und sehen, was passiert, wenn man es übertreibt. Die Geschichte von Florian ist als Theaterstück äußerst spannend und interessant und es zeigt jedem, dass man Alkohol nur in bestimmten Mengen trinken sollte. Außerdem wird auch deutlich gemacht, dass man immer Personen hat, welche für einen da sind. Das Theaterstück hat mich begeistert und vor allem auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Ich empfehle jedem Jugendlichen das Theaterstück, sowie das Buch, weil es die Suchtgefahr von Alkohol widerspiegelt.
von Saskia (17. Januar 2018 18:21 Uhr)In dem Theaterstück Bis ans Limit unter der Regie von Sonja Hilberger geht es um das Thema Alkoholkonsum im Jugendalter und Alkoholabhängigkeit. Der 16-jährige Florian trinkt regelmäßig, um seine Probleme zu vergessen. Seine Probleme mit der Schule, mit seiner großen Liebe Hanna und seinen Eltern. Nur leider vergisst der dabei immer mal wieder sein Limit.Die Handlung war sehr gut nachvollziehbar, auch wenn man zuvor das Buch nicht gelesen hat. Durch die immer wieder vorkommenden Ortswechsel wurde das Stück nie langweilig. Dank der schauspielerischen Leistung von Conrad Waligura, der hier den Florian spielte, konnte man sich sehr gut in den Charakter hineinversetzen und die verschiedenen emotionalen Höhe- und Tiefpunkte verstehen. Im Endeffekt konnte man sich perfekt eine eigene Meinung zu Florian bilden. Der Einsatz von elektronischen Geräten war auch einwandfrei. So konnte man die Meinung anderer Charaktere zu Florian verfolgen oder gar ganze Gespräche, obwohl nur eine Person tatsächlich vor uns stand. Auch der Einsatz von Musik war immer an den richtigen Stellen, so wurde das Stück lebendiger und auch auf Dauer nicht langweilig.Ich schätze, die Regisseurin möchte mit dem Stück erreichen, dass vor allem Jugendliche daran denken sollten, nicht zu viel Alkohol zu sich zu nehmen, da auch sie leicht in eine Alkoholabhängigkeit verfallen können. Jugendliche sollten sich eher anderen Personen zuwenden und nicht dem Alkohol. Ich denke, die Regisseurin hat mit diesem Stück genau bewirkt, was sie bewirken wollte. Ich finde, es sollte eine bessere Aufklärung zum Thema Alkohol geben, vor allem im Jugendalter und dieses Stück war ein guter erster Schritt. Ich würde dieses Theaterstück wirklich weiterempfehlen, auch an andere Klassen, da es doch sehr gut zeigt, was für Probleme Alkohol schon im Jugendalter mit sich bringen kann.
von Celine (16. Januar 2018 16:18 Uhr)Bis ans Limit- Theater im KlassenzimmerDas Buch Bis ans Limit von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch wurde von Rainer Hertwig für die Bühne bearbeitet und uns im Klassenzimmer vorgeführt, eine komplett neue Erfahrung für mich. Die Vorführung handelt von einem sechzehnjährigen Jungen, Florian, der seine Grenzen zu oft vernachlässigt und überschreitet. Man begleitet ihn in einer knappen Unterrichtsstunde durch zwei Zeitebenen, der Therapiezeit und durch die Erinnerungen an Ereignisse, die seine durchwühlte Gefühlswelt erläutern. Florian hat so einige große und kleine Probleme, mit denen er fertig werden muss, Probleme in der Familie, in der Schule- und dann ist da auch noch Hanna. Als Lösung- oder eher Verdrängung dieser Sorgen, sieht Florian nur den Alkohol, wobei er über seine Limits hinaus geht und seine Probleme nur vertieft. Dies und seine immer schlimmer werdende Laune und Einsamkeit sorgen dafür, dass er sich, zunächst gegen seinen Willen, einer Therapie unterziehen muss. Das Stück wurde überzeugend und fesselnd dargestellt, was dem Darsteller Conrad Waligura und der Theaterpädagogin Waltraud Bartsch zu verdanken ist. Sie waren beide die einzigen, die uns das Stück präsentierten, was mich im Vorfeld etwas skeptisch machte. Die Lage und Gefühle Florians wurden von Conrad Waligura realistisch verdeutlicht. Den Zustand unter Alkoholkonsum fand ich keinesfalls übertrieben dargestellt, eher kamen mir Situationen bekannt vor. Es gab auch Momente, die von der Klasse als humorvoll betrachtet wurden, trotz des eigentlich ernsten Themas. Stühle wurden umgestoßen, es wurde auf Tischen herum gestampft, mit Musik gearbeitet und, natürlichen keinen echten, Alkohol von dem Darsteller getrunken, als wäre er am Austrocknen. Das Bühnenbild wurde sehr minimal gehalten, was in so einem beengten Raum nicht zu verdenken ist. Es bestand genau genommen nur aus Flaschen, Stühlen und Tischen. Das minimale Bühnenbild ist für mich kein Kritikpunkt, da es mein Interesse nicht beeinflusste, jedoch fand ich die Bewegungsfreiheit des Darstellers aufgrund des engen Raumes etwas zu beschränkt, weshalb ich das Organisieren eines größeren Raumes empfehlen würde. Das Stück lehrte uns meiner Meinung nach, dass der Weg zurück ins normale Leben notwendig, wertvoll und keineswegs beschämend oder auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Und auch wenn, wie in diesem Fall der Alkoholsucht, eine 50 prozentige Chance auf einen Rückfall besteht, das Annehmen von Hilfe der richtige Ansatz ist, denn Fifty/Fifty ist doch gar nicht so schlecht. Gerade die Botschaft, die mir das Stück vermittelte, finde ich sehr gut und ich habe es in der Gesamtheit genossen.
von Hanna R. (16. Januar 2018 16:08 Uhr)19.10.2017, halb zehn. Was uns erwarten wird, haben wir zuvor von unserer Deutschlehrerin kurz erklärt bekommen. Wir gucken uns ein Theaterstück an. Hier in der Schule. Im Klassenzimmer.Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, war, ob das überhaupt möglich ist, doch dann schoss mir durch den Kopf, dass das gar nicht so schlecht werden wird. Um eine Handlung darzustellen braucht es bloß Schauspieler. Die Requisiten und die Fläche, die in einem richtigen Theater vorhanden ist, rücken in den Hintergrund. Auf die Frage, worum es in dem Stück gehen würde, wurde uns erzählt, dass (das Stück) Bis ans Limit von übermäßigen Alkoholkonsum handelt. In dem Theaterstück, welches auf dem gleichnamigen Buch von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch basiert, geht es um den 16-jährigen Florian, der in den Alkohol-Teufelskreis gerät. In 45 Minuten wird gezeigt, wie er sein Leben riskiert und seine familiären Probleme aussehen. Die Chance, vom Alkohol wegzukommen ist genauso groß, wie wieder rückfällig zu werden. Daraufhin beginnt Florian eine Therapie, wobei die Gründe seines Alkoholproblems ans Licht kommen. Wird er trotz seines ehemaligen Lebensstils den Entzug schaffen?Ich finde gut, dass Alkohol bzw. der Umgang mit Alkohol in dieser Form angesprochen wird. Viele Jugendliche belächeln das Thema. Alkohol ist schließlich in unsere Gesellschaft integriert, wird immer gesagt. In Maßen sicherlich, aber nicht in Massen und das ist auch die Message des Theaterstückes. Auch für Zuschauer ohne weitere Kenntnisse zum Buch ist die Handlung sehr gut nachvollziehbar. Was ich jedoch zu kritisieren habe, sind die häufigen Zeitsprünge, die manchmal nicht ganz eindeutig sind. Conrad Waligura ist, trotz des hohen Altersunterschiedes zwischen seinem Ich und Florian, perfekt für das Stück gemacht. Des Weiteren hat Waltraud Bartsch die Mini-Rolle als Therapeutin übernommen, wurde jedoch nicht aktiv auf der Bühne. Weitere Schauspieler (wie z.B. die erwähnte Freundin Hanna) hätte ich als zu viel empfunden. In dem Theaterstück wird auf kleine Requisiten geachtet. Auch die eingebauten Stunts lassen die ganze Sache lebendiger wirken. Insgesamt bezieht Conrad Waligura die Zuschauer in das von Rainer Hertwig bearbeitete Bühnenstück mit ein. Mir persönlich fehlt eine ausformulierte Schlusspointe, die das Stück nicht so abrupt beenden lassen würde. Die Regisseurin Sonja Hilberger spricht Jugendliche ab 14 Jahren an und appelliert auf einen bewussten Alkoholumgang. Dies geschieht jedoch ohne erhobenen Zeigefinger, was sich von anderen Präventionsveranstaltungen unterscheidet. Im Anschluss an die Vorstellung bieten der Schauspieler und die Theaterpädagogin eine Nachbereitung an, bei der individuelle Fragen gestellt und Feedback abgegeben werden konnten.Ich würde mir die Inszenierung noch ein weiteres Mal anschauen und kann sie nur weiterempfehlen. KENN DEIN LIMIT!Termine können Lehrer mit Waltraud Bartsch telefonisch individuell vereinbaren.Tel.: 03332/538129Preis pro Person: 4,00€
von Sarah (14. Januar 2018 16:18 Uhr)Am 15.12.2017 stand für unsere Klasse Theater auf dem Programm. Allerdings war es kein normaler Theaterbesuch, sondern das Theater kam zu uns an die Schule direkt in unser Klassenzimmer. Bis ans Limit heißt das Jugendtheaterstück zum Thema Alkoholmissbrauch und Suchtgefahr, welches wir uns angesehen haben. Es wurde von Conrad Waligura, einem Schauspieler der Uckermärkischen Bühnen, aufgeführt. Die Theaterpädagogin, Waltraud Bartsch, ebenfalls von den Uckermärkischen Bühnen, hat ihn begleitet. Rainer Hertwig hat das gleichnamige Jugendbuch von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch für die Bühne bzw. das Klassenzimmer in einen Monolog verwandelt Bis ans Limit erzählt vom 16-jährigen Florian, der Alkoholprobleme hat. Er trinkt, um zu vergessen. Um zu vergessen, dass er Probleme mit seinen Eltern und den Lehrern hat, unsterblich in die schöne Mitschülerin Hanna verliebt ist, die sich nicht für ihn interessiert, und um nicht an die Schule zu denken. Jeden Samstag geht er mit seinen Freunden auf Partys und betrinkt sich. Florian fühlt sich gut, wenn er Bier trinkt. Der 16-jährige entwickelt daraufhin eine Abhängigkeit, da er glaubt, seine Tiefphasen nur so zu überwinden können, zumindest kann er sie damit beiseite schieben. Auch seine Freunde trinken Bier, das gehört einfach dazu. Lange kann und will er sich nicht eingestehen, dass er abhängig geworden ist. Er lässt sich weder von seinen Eltern noch von einem Psychologen helfen und landet schließlich in einer Entzugsklinik, wo er erst nach einiger Zeit sein Leben wieder in den Griff bekommt.Das Klassenzimmer ist Bühnenraum, die Schulbank das Bühnenbild und wir Schüler das Publikum. Weiße Chucks, schwarzes Jacket, schwarze Hose und Hut, gestreiftes T-Shirt und das Handy immer griffbereit, so steht Florian 16 mittendrin. Steht, seufzt, schaut auf sein Handy. Es ist Vertrautheit da einer wie wir, einer, der abhängt. Die enge Bühne hält ihn nicht, er springt, tanzt, spricht mit uns, ausgelassen feiernd mit der Flasche in der Hand, torkelnd, ausrastend und verzweifelt. Wir finden uns plötzlich im Theatergeschehen wieder und sind zu Mitspielern geworden. Er stellt dieses Partymachen mit seinen Freunden ganz nah dar. Spannend ist das Stück dadurch, dass es auf zwei Zeitebenen spielt. Die Erzählung wechselt nämlich zwischen dem Leben vor dem Entzug und dem Leben in der Klinik. Dem Darsteller gelingt es, dazu auch den ständigen Wechsel der Gefühle so deutlich zu machen, dass wir gebannt zuschauen. Einige Szenen umrahmt er mit Musik, um die Spannung zu halten.Das Theaterstück Bis ans Limit , humorvoll wie auch ernst, hat uns angesprochen, uns gezeigt, wie schlimm Alkohol wirklich sein kann, und uns unterhalten. Es zeigt das Thema Sucht sehr lebensnah in all seinen Facetten. Die Wutausbrüche, das Trinken, der Entzug ja einfach alles war perfekt und realistisch dargestellt. Das Thema entspricht schon der Realität, auch wenn ich solche Beispiele nicht persönlich kenne. Es richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche und soll uns vermitteln, wie gefährlich der Alkoholmissbrauch sein kann und welche Folgen er mit sich bringen kann. Und es zeigt jedem, dass man Alkohol nur selten und nur in bestimmten Mengen trinken sollte. Ich empfehle Bis ans Limit ab 14 Jahren. Nach der Aufführung hatten wir eine kleine Gesprächs- und Fragerunde mit der Theaterpädagogin Waltraud Bartsch und dem Schauspieler Conrad Waligura, die für alle sehr interessant war.
von Pia (11. Januar 2018 17:23 Uhr)Das erfolgreiche Jugendbuch Bis ans Limit von Elisabeth Zöllner und Brigitte Rolloch beschreibt eine realistische Geschichte über den Alkoholismus bei Jugendlichen und seinen Folgen. Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt präsentieren mit der Bühnenfassung von Bis ans Limit, bearbeitet von Rainer Hertwig, ein weiteres Klassenzimmerstück. Das Stück findet auf zwei Zeitebenen statt, in der Therapiezeit und in der Erinnerung an die Ereignisse zuvor. Der Schauspieler Conrad Waligura stellt die tiefgründige und riskante Geschichte von Florian mit starken Emotionen dar. Viele meinen, dass sie ihr Leben im Griff haben und ihr Alkohollimit kennen. Doch wer kennt wirklich seine Grenzen? Dem 16-jährigen Florian sind sie allerdings nicht bekannt. Er trinkt regelmäßig bis an sein Limit und möchte so, all seine Probleme mit der Pubertät, in der Familie, mit Hanna und in der Schule lösen. Durch den Alkohol verliert und vergisst er sich selbst und seine Einsamkeit. Aber deshalb ist er doch noch lange kein Alkoholiker, denkt er. Jedoch wird die Menge an Alkohol immer größer. So merkt er bald, dass er Hilfe braucht und eine Therapie die Antwort auf all seine Fragen ist. Trotz Schwierigkeiten des Entzugs, erkennt Florian allmählich, dass der Alkohol keine Lösung mehr für ihn ist. Die Atmosphäre vor Beginn des Theaterstücks wirkt sehr erwartungsvoll, da für unsere Klasse das erste Mal ein Stück im Klassenzimmer gespielt wird. Alle sind gespannt auf das, was noch geschieht. Während der Vorstellung verfolgen wir aufmerksam das Stück. Es gibt einige Momente zum Lachen, in denen man vielleicht auch sich selbst wiedererkennen kann. Allgemein ist das Stück sehr tragisch, da es oft zu starken Gefühlsausbrüchen von Florian kommt. Aber ich denke, dass es besonders für Gleichaltrige interessant und wichtig ist, wie man mit Alkohol umgehen sollte, da er viele Gefahren in sich birgt. An einigen Stellen kann man das Stück durch den häufigen und schnellen Wechsel der Zeitebenen als etwas unverständlich und durcheinander empfinden. Jedoch muss man bedenken, dass der Schauspieler Conrad Waligura eine wirklich beeindruckende Leistung vollbringt, da er sich in einen Jugendlichen hineinversetzen muss, der viele Probleme gerade mit der Pubertät hat und so oftmals unter Stimmungsschwankungen leidet. Er überzeugt mit einer starken Betonung und verleiht seinem Text so noch einmal besonderen Nachdruck. Auch durch die unterschiedliche Gestik und Mimik wirkt das Stück sehr authentisch. Sogar die heutige Jugendsprache beherrscht Conrad Waligura als Florian. Zusätzlich durch sein jugendliches Aussehen mit der lässigen Jeans, einem T-Shirt, den Sneakers, Partyhut und cooler Sonnenbrille vergisst man glatt, dass dies ein erwachsener Mann ist. Auch erwähnenswert ist die Theaterpädagogin Waltraud Bartsch, die nur eine kleine Rolle als Therapeutin von Florian spielt und mit ihrer monotonen und beruhigende Sprache Florian Halt gibt. Ich denke, dass besonders die Bühne dem Schauspieler Schwierigkeiten bereiten kann, da dieser sich bei jeder Vorstellung an ein neues Klassenzimmer gewöhnen muss. Außerdem sind die Schultaschen der Schüler oftmals ein Hindernis, auf die der Schauspieler zusätzlich achten muss. Daraus folgend gibt es auch wenige Gestaltungsmittel, wie Lichteffekte oder wechselnde Bühnenbilder, so muss besonders Conrad Waligura mit seinem Schauspieltalent das Publikum überzeugen. Dabei sind die meisten Requisiten der Vorstellung des Zuschauers überlassen, mit Ausnahme einiger Gegenstände, die er verwendet, wie beispielsweise der Brief an Hanna oder einen Bierkasten, und andere kleine Effekte, wie der Anruf an Hanna, den man durch einen Lautsprecher mitverfolgen kann. Ich denke, die Autoren des Buches wollen insbesondere Jugendliche ansprechen, die meist die Gefahren des Alkoholkonsums nicht abschätzen können. Alkohol ist keine Lösung für Probleme, jedoch ein Risiko für die Gesundheit. Andererseits soll das Theaterstück kein Monolog mit erhobenen Finger sein, sondern auf das Thema Alkohol aufmerksam machen. So wird niemand für sein Verhalten kritisiert, denn jeder ist für sich selbst zuständig, doch man sollte wissen, wo die Grenzen liegen. Insgesamt bin ich sehr erstaunt, dass man die Geschichte eines Buches, trotz einiger Hindernisse, so wunderbar in einem Klassenzimmer inszenieren kann. Somit möchte ich auch anderen Schulen dieses Stück ans Herz legen und weiterempfehlen, denn der Inhalt spricht meiner Meinung nach ein sehr wichtiges Thema an, über das gerade Jugendliche informiert werden müssen. Nach der gelungenen Vorstellung gibt es viel zu erzählen und einige Fragen an den Schauspieler Conrad Waligura, die von diesem im Anschluss persönlich beantwortet werden. Jeder kann über besondere Momente aus der Vorstellung etwas beisteuern.
von Julia (11. Januar 2018 16:30 Uhr)Am 15.12.2017 besuchten uns die Uckermärkischen Bühnen am Einstein-Gymnasium Angermünde. Im Rahmen des Deutschunterrichts wurde das mobile Theaterstück aus dem erfolgreichen Jugendbuch Bis ans Limit von den beiden Autorinnen Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch in unserem Klassenraum aufgeführt. Herr Rainer Hertwig war für das einfache jedoch sehr lebendige Bühnenbild zuständig. Er arbeitete die Bühne zwischen den Schultischen und -stühlen ein. Durch diese ungewöhnliche Bühne waren wir nicht nur Zuschauer sondern auch Teil des Stückes. Außer uns spielten nur zwei Theaterschauspieler in dem Stück mit. Der Theaterkünstler Conrad Waligura brachte uns die realistische Geschichte des 16-jährigen Florians nahe. Waltraud Bartsch, die Theaterpädagogin, spielte eine Therapeutin, die Florian bei der Lösung seiner Probleme helfen möchte. Denn Florian hat trotz seines jungen Alters bereits ein großes Alkoholproblem, durch das weitere Schwierigkeiten zwischen Familie, Lehrern und Freunden entstehen. Er fühlt sich einsam, hat oft schlechte Laune und riskiert durch seine Alkoholsucht nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Freundin Hanna. Aufgrund der schwerwiegenden Probleme, die in dem Theaterstück aufgegriffen werden, empfiehlt sich die Vorführung für Jugendliche ab 14 Jahren.Das Theaterstück begann mit dem Eintritt eines jungen Mannes (Conrad Waligura) in unseren Klassenraum. Sofort war mir klar, dass er die Hauptfigur des 16-jährigen Florians spielt. Ohne große Einführung wurde die Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt. Durch das ständige Hin und Her zwischen der Zeit in der Therapie und den Ereignissen davor musste man sich konzentrieren, um die schnellen Wechsel zu erkennen. Im Laufe des Stücks wurde klar, dass der Lehrertisch die Zeit während der Therapiesprechstunde darstellte. Hier wurden ihm Fragen von seiner Therapeutin gestellt, da er darauf jedoch nicht direkt antwortete, fehlte es an Informationen und war langatmig. Wirklich spannend wurde es, als er sich in seinen Erinnerungen durch das Klassenzimmer bewegte und uns alle in seine Geschichte mitnahm. Die Schüler wurden zum Beispiel aufgefordert mitzusingen oder bekamen eine Nebenrolle (z.B. ein schönes Mädchen) zugeordnet. Auch die Möbelstücke im Klassenraum wurden von Conrad Waligura alias Florian genutzt. So schaute er zum Beispiel durch das Fenster auf den Schulhof, benutze unsere Tische als Alblagefläche oder kippte Stühle um. Er schaffte es mit seiner ausdruckstarken Mimik und Gestik sowie der für Jugendlichen typischen Umgangssprache uns die ganze Zeit auf Spannung zu halten. Auch der Einsatz der sehr lauten Musik, wenn er sich auf einer Party befand, war hervorragend. Im Ganzen war es eine großartige schauspielerische Leistung. Auch Waltraud Bartsch, die die Therapeutin spielte, war in ihrer Rolle sehr gut. Durch ihre monotone Art wie sie Florian die Fragen während der Therapiestunde stellte, wurde deutlich, dass Florian nur ein Patient von vielen ist. Eine weitere Rolle wurde der Hanna zugeordnet. Hanna war jedoch keine sichtbare Schauspielerin, sondern ihre Stimme wurde nur im Rahmen von Telefonaten vom Band abgespielt.Im Ganzen muss man mit Erstaunen feststellen, mit wie wenig Mitteln sowie ohne große Lichteffekte oder Orchester das Theaterstück sehr lebhaft erzählt wurde.Die beiden Darsteller brachten uns sehr erfolgreich die in dem Buch erzählte Problematik des Alkoholmissbrauchs nahe. Uns wurden die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums und die daraus entstehenden Folgen gezeigt. Mir wurde wieder bewusst, wie gefährlich der Alkohol sein kann und wie schwer es ist, der Sucht zu entkommen. Denn auch bei Florian wurde nicht gezeigt, ob ihm die Therapie half und er der Alkoholsucht endgültig entkommen konnte. Ich denke, durch das Theaterstück sollen Eltern, Freunde und auch Lehrer für die Alkoholproblematik sensibilisiert werden. Denn nur durch rechtzeitiges Einschreiten kann eine Alkoholsucht und die daraus resultierenden Probleme vermieden werden.
von Vanessa (11. Januar 2018 16:12 Uhr)Bis ans Limit ist ein Bühnenwerk, das sich mit dem Thema Alkoholkonsum auseinandersetzt. Die Erstveröffentlichung des Buches von Elisabeth Zöller und Brigitte Kolloch war im Jahr 2009.Meine Klassenkameraden und ich bekamen dieses Stück als ein mobiles Theaterstück in den Klassenraum. Dies wurde von dem Schauspieler Conrad Waligura von den Uckermärkischen Bühnen Schwedt ermöglicht. Er spielt Florian. Florian ist 16 Jahre alt und somit noch vollkommen in der Pubertät. Seine Eltern sind geschieden und er ist ein Einzelkind, wodurch er viel alleine ist. Florian trinkt öfter mal ein Bier, denn er braucht den Alkohol, um nicht nervös zu werden. Marco und Nico seine Freunde sind dafür genau die Richtigen, denn mit ihnen kann er Spaß haben. Er greift aber auch mal zu etwas Härterem wie Schnaps und Wodka. Dies macht er, wenn er schlechte Laune hat oder sich einsam fühlt. Florian denkt, dass er noch lange kein Alkoholproblem hat, aber die Mengen an Alkohol, die er trinkt werden immer größer. Als er dann aber doch merkt, dass er Hilfe braucht, war es schon fast zu spät. Florian willigt in eine Therapie ein, bei der ihn seine Eltern unterstützen.Der Monolog wurde sehr gut von dem Schauspieler gesprochen und gespielt. Die Handlung war aufgelockert, nachvollziehbar, spannend, aber auch sehr realistisch. Der Schauspieler Conrad Waligura hat eine sehr gute schauspielerische Leistung in diesem Stück gezeigt. Das Bühnenbild war interessant angelegt, denn sie mussten im Klassenraum nichts verändern und brachten nur ein paar Utensilien, wie den Kasten Bier mit. So wird einem bewusst, dass man auch mit wenig Aufwand ein gutes Stück aufführen kann. Außerdem hat der Schauspieler umgangssprachlich gesprochen und er hat sehr gut die Rolle des Florians verinnerlicht, auch wenn er schon lange aus der Pubertät raus ist. Die Musik in diesem Stück hat sehr gut zur Auflockerung der einzelnen Szenen gedient. Die Reaktionen von mir und meinen Mitschülern waren sehr positiv, denn es war auch manchmal, trotz des ernsten Themas, sehr lustig.Der Autor möchte mit seinem Werk ausdrücken, dass jeder sein Limit beim Alkohol trinken kennen sollte. Meiner Meinung nach ist das hier in diesem Fall seht gut gelungen. Ich persönlich fand es sehr spannend und interessant zu erfahren, wie das Leben von so einem jungen Alkoholiker ist und wie so eine Sucht entsteht. Empfohlen sei Bis ans Limit für alle ab 14 Jahren, denn sowohl Jugendliche und als auch Erwachsene sollten über dieses Thema Bescheid wissen.
von S. Fiebelkorn (11. Januar 2018 16:08 Uhr)Am 15.12.2017 erlebte ich mit meiner Klasse (10.Klasse, Einstein-Gymnasium Angermünde) mal eine etwas andere Theateraufführung. Wir sahen das Stück Bis ans Limit. Es wurde von Elisabeth Zöllner und Brigitte Kolloch als Buch geschrieben und von Rainer Hertwig für die Bühne umgearbeitet. Allerdings fuhren wir dafür nicht, wie sonst üblich, zu den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, sondern der Schauspieler Conrad Waligura und die Theaterpädagogin Waltraud Bartsch kamen zu uns ins Einstein-Gymnasium nach Angermünde. Bis ans Limit ist nämlich ein mobiles Theaterstück fürs Klassenzimmer. In dem Klassenzimmerstück zum Thema Kenn dein Limit geht es um den 16-jährigen Florian, der sein Limit in Sachen Alkohol anscheinend nicht kennt und regelmäßig trinkt. Er hat viele Probleme, u. a. mit seiner Familie und in der Schule. Durch sein Alkoholproblem landet er schließlich in einer Therapie, nachdem er Hanna und sich in Gefahr gebracht hat. Das Theaterstück wechselt zwischen der Therapiezeit und seinen Erinnerungen an die Ereignisse davor. Dadurch wirkt das 45-minütige Stück sehr kurzweilig und bleibt interessant. Das Gesamtbild wird durch einige, wenige Requisiten abgerundet und durch den Einsatz eines Lautsprechers konnten sogar noch andere Stimmen zu dem Stück beitragen. Dadurch, dass Bühne und Sitzplätze nicht voneinander abgegrenzt waren, hatte man das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Auch die schauspielerische Leistung von Conrad Waligura muss hier noch einmal hervorgehoben werden. Durch laute und leise Stimmen und der passenden Mimik und Gestik hat er seine Emotionen als Florian überzeugend für uns dargestellt.Das Stück appelliert an die Vernunft, sein Limit zu kennen. Mit dem Stück wurde uns gezeigt, wie es ist, wenn man die Kontrolle verliert und man nicht mehr Herr seiner Sinne ist. Das Stück ist in Jugendsprache geschrieben und trifft uns so im richtigen Alter. Ich habe mit 16 Jahren immer noch keinen Schluck Alkohol getrunken und bereue es auch nicht. Meiner Meinung nach ist jeder für sich selbst verantwortlich und muss wissen, was er will oder was eben nicht. Deswegen verurteile ich auch niemanden, aber jeder sollte wissen, wo sein Limit ist und es nicht überschreiten.
von von einem ständigen Theatergast (5. Januar 2018 11:10 Uhr)Sehr geehrtes Theater-Team,vielen Dank für die gelungene Silvesterparty.Besonders schön:Im Intimen-Theater, die Live-Musik zu hören, den Gesang genießend, sitzend im weichem Ledersofa und begeisternd lauschend der Gesangstimme ( war das die Gans Mimi - Theaterstück Grimm!?) ein besonderes Erlebnis. Die Hausband wirklich leidenschaftliche Musiker.Wir sind bei euch im Theater besonders schön ins neue Jahr gerutscht.Vielen Dank.Dem gesamten Theaterteam ein gesundes neues Jahr und weiterhin so viel Begeisterung mit Lust an der Arbeit.
kommentiert von Gast (6. Januar 2018 20:55 Uhr)Tatsächlich war das die Gans Mimi aus dem Wintermärchen Zwerg Nase. Bei Grimm spielt Katarzyna die Oma Eule.
von Frank Mustroph (28. Dezember 2017 08:02 Uhr)Die Känguru Chroniken für mich und meinen 14-jährigen Sohn - Kult. Heute Familienbesuch im Theater ; leider nur ein Halber, wir sind nach der Pause gegangen. Für die, die es kennen, wo ist denn der Spaß geblieben. Der Einzug des Kängurus "Ich wollte mir Eierkuchen machen..."der Witz blieb auf der Strecke ( was sollte der Kühlschrank ). Die Darstellung (Bühnenbild) im Jobcenter fand ich sehr gut, die Charakteristik der Beamtin kam nicht zur Geltung. Ich sehe das Stück als Satire mit versteckter Sozialkritik, nicht als aneinandergereihte, zusammenhanglose, sozialkritische Teilstücke, so kam es rüber für die, die es nicht kennen. Die Jugendlichkeit und Frische, die Frechheit des Kängurus kann einfach nicht an - eine Inszenierung die uns nicht gefallen hat. Ich hätte euch gern gelobt zumal das unser erster Besuch in Schwedt war und ich soviel Gutes gehört habe.
kommentiert von Simon Mehlich (29. Dezember 2017 18:38 Uhr)Gebt uns noch eine Chance und kommt zu GRIMM!Entweder an Silvester oder im März!Das ist garantiert auch was Vater und Sohn;-)!