von U&L (2. Januar 2019 21:49 Uhr)Wir haben kürzlich „Wie im Himmel“ zum zweiten Mal gesehen und möchten uns für die tolle Aufführung bedanken. Wir haben uns danach „Gabriellas Song“ von Helen S. heruntergeladen und müssen sagen, dass es im Netz viele Versionen gibt aber keine die so berührt wie die Interpretation durch Antonia Welke mit Chor. Auch die Videoeinspielungen kann man beim zweiten Mal besser wahrnehmen und einordnen.
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von Katha und Andrea (26. Dezember 2018 13:38 Uhr)Ganze Kerle - der Titel klingt vielversprechend.
Wir waren gestern Abend in der Vorstellung und unsere Ewartungen wurden mehr als übertroffen. Wir wussten gar nicht, dass so viele heiße Ladys im Ensemble sind 😉.
Vielen Dank für einen tollen und vor allem sehr fröhlichen 1. Weihnachtsfeiertag.
Wir freuen uns auf weitere neue Inszenierungen im kommenden Jahr.

Liebe Grüße und alles Gute für 2019!
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von Mario K. (19. Dezember 2018 09:22 Uhr)Liebe UBS,

wir waren am Montag bei den "Traumfrauen" und ich muss sagen es war ein Traum !!! Wunderschön !!! Danke!
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von Volker (30. September 2018 09:34 Uhr)Leider wohne ich mehr als 700km von Schwedt entfernt in Köln - sonst könnte ich mal eben rüberkommen.
Uns hier im Westen würde so eine Aufführung mal gut tun....auch zum Verständnis.....denn viele hier in meinem
Alter (50+) haben noch nie was von Tamara Danz oder Silly gehört....und hätte ich vor der Wende nicht zufällig Elf99
gesehen, ginge es mir wohl ähnlich. Na jedenfalls wünsche ich viel Erfolg und vlt. kommt das Ensemble ja mal
ins Rheinland.
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von Emilia (28. November 2018 13:39 Uhr)23.11.18 TAMARA

Ich war am Freitag bei Tamara.
Und WOW ist dieses Musical GEIL.
Die Idee mit den 3 Schreiberlingen und Mephisto 23 finde ich viel besser als nur die Biografie von Tamara Danz zu erzählen.
Die Kooperation mit der Akedemia Muzyczna im. Stanislawa Moniuszki w Gdansku finde ich total toll.
Am besten fande ich Tamara (Saskia Dreyer), Mephisto 23 (Michael Kuczynski), Draculina (Sabrina Pankrath), Zeberus (Karmil Fratczak).
Ich komme nochmal wann weiß ich noch nicht aber das ich wieder komme weiß ich. Ich freu mich schon.

Liebe Grüße Emi
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von Emilia (28. November 2018 13:21 Uhr)28.11.18 Die verzauberten Brüder

Ich war heute mit unserem Polnisch Kurs (Wahlpflicht) zu Die verzauberten Brüder.
Ich finde dieses Wintermärchen zu toll.
Am besten haben mir Wassilissa (Lisa Rothhardt), Iwanuschka (Sabrina Pankrath) und Hexe Babajaga (Fabian Ranglack) gefallen.
Die Uckermärkischen Bühnen schaffen es immer wieder solche tollen Stücke und Musicals auf die Bühne zu stellen.

Liebe Grüße Emi
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von Leon (23. November 2018 11:49 Uhr)Liebe Schauspieler vom Weihnachtsmärchen,
ich war gestern in der Vorstellung und zum ersten Mal in einem richtigen Theater. Es hat mir viel Spaß gemacht. Als es zu Ende war, wollte ich gern zur Bühne gehen und mich bei Euch bedanken. Aber wir saßen in der letzten Reihe. ... Also vielen Dank. Ich komme gern wieder.
Euer Leon
kommentiert von Iwanuschka (24. November 2018 17:31 Uhr)Das freut uns sehr, Leon!
Bis ganz bald :)
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von Greese,Heike (24. November 2018 00:34 Uhr)Tamara 23.11.2018

Sehr geehrtes Ensemble,

welch ein unvergesslicher Abend ! Macht unbedingt weiter so.Wir kommen immerwieder gern.

Familie Greese ,Eggesin
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von Ramona Hilbert (12. November 2018 09:23 Uhr)Was für ein Abend , wir waren gestern in den UBS und haben uns das Musical TAMARA angesehen und ich kann nur sagen , es ist wunderbar, die Darsteller haben jeden im Saal mitgenommen in das Leben von Tamara Danz , ihr habt es Klasse gemacht. Ich war mal zu einem Konzert von der Gruppe Silly und wenn ich gestern die Augen geschlossen habe , war ich in dem Konzert als junges Mädchen denn die Sängering gestern hat mich mit zurück mitgenommen mit ihrer super Stimme .
Macht bitte weiter so und verzauber die Menschen noch ganz lange mit eurem Können was in meinen Augen unbezahlbar ist.
LG und für die nächsten Stücke viel Erfolg Ramona Hilbert aus Bernau
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von André Mammitzsch (18. Oktober 2018 17:13 Uhr)Mein Kompliment dem Ensemble der Uckermärkische Bühne Schwedt für ihren Mut das Musical „Tamara“ auf die Bühne zu bringen!

Für „Tamara“ sind wir einmal quer durch die Republik gefahren und haben es nicht bereut!

Ganz im Gegenteil, wir bedanken uns für einen sehr kurzweiligen, wundervollen Abend mit toller Musik und wunderbaren Akteuren! Der langanhaltende, Applaus, stehend klatschende Besucher, "Bravo - Rufe" und die Zugabe zeigen, wie gut Ihr euer Publikum erreicht und begeistert!

Wer mit der Musik von „SILLY“ und ihrer Frontfrau Tamara Danz aufgewachsen ist, findet in dem Musical viele Ansatzpunkte an seine Jugendzeit zurück zu denken. Man reflektiert, wie schnelllebig unsere Zeit geworden ist. Was wir, im Gegensatz zu Tamara, alles erleben durften und dürfen.

Eingefleischte „SILLY“ – Fans werden wenige neue Fakten aus dem Leben von Tamara erfahren, doch die Art und Weise, wie die Geschichte von/um Tamara erzählt und auf der Bühne gezeigt wird ist genial. Ein Klassiker „Faust“ moderiert die Geschichte von Tamara und „SILLY“. Auf diese Idee muss man erst einmal kommen!

Chapeau & Danke!
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von Burghard Moldenhauer (9. Oktober 2018 11:36 Uhr)Guten Tag ,
wie komme ich zu einem Spielplan Rest 2018 und 2019 ( Internet nutzen wir nur sehr selten ) ?
Gibt es da für Internetmuffel etwas Gedrucktes ?

Mit freundlichem Gruß
B. Moldenhauer
[Anmerkung der Redaktion: persönliche Daten entfernt]
kommentiert von Reiko Pieper (9. Oktober 2018 17:31 Uhr)Sehr geehrter Herr Moldenhauer,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Haus und senden Ihnen gern unsere Jahresbroschüre 2018/19 zu. Sollte es von Ihnen erwünscht sein, nehmen wir Sie in unseren Versand auf. So erhalten Sie regelmäßig unsere Monatspläne und einmal im Jahr das Spielzeitheft. Dieser Service ist für Sie kostenlos.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Besucherservice der Uckermärkischen Bühnen
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von Nadine D. (27. September 2018 19:29 Uhr)Was würdest du alles für Superkräfte tun? Du könntest irgendwelche Tabletten schlucken, die dir unglaubliche Kraft verleihen oder dir ein Serum spritzen lassen, durch das du unsichtbar, elastisch oder schlau wirst. Es besteht natürlich auch die Chance, dass radioaktive Strahlen dir das Fliegen ermöglichen. Dann bist du wie Superman oder Superwoman! Aber das ist alles unrealistisch. Sowas passiert nur in Filmen. Doch was wäre eine wirkliche Möglichkeit, Superkräfte zu bekommen? Und auf welche Weise geht man damit um?

Wie das mit sozialen Netzwerken möglich wäre und welche Folgen das haben kann, wird in dem Theaterstück „Unter W@sser“ thematisiert. Wir sahen die Premiere am 14. 09. 2018 in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Es wurde von Andreanne Joubert und Jean-Francois Guilbault geschrieben. Regie führte Rebekka David.

Louise und Sed sind zwei gewöhnliche Teenager. Beide müssen lernen, mit den alltäglichen Problemen der Jugend umzugehen. Auch der schulische Druck ist bei ihnen merkbar. Sie sind dauerhaft im Stress, ihre Aufgaben zu erledigen, um ein bisschen freie Zeit zu haben. Diese Stunden verbringt Louise mit ihren besten Freunden Guillaume und Joanie. Sed hingegen widmet sich seinem speziellen Hobby: dem Luftanhalten unter Wasser.

Das Leben der beiden Jugendlichen, aber auch das der restlichen Schüler ihrer Schule verändert sich, als Louise zufällig die Daten einer Lehrerin mit allen Prüfungsergebnissen und Noten der Schüler in die Hände bekommt. Sie entschließt sich, diese Macht zu einer „Superkraft“ zu machen. Über ein soziales Netzwerk eröffnet sie eine Gruppe, in der alle Schüler der Schule sind. Dort veröffentlicht sie sämtliche Prüfungsergebnisse. Jedoch macht sie das nicht mit ihrem richtigen Namen. Als „Narziss“ getarnt, versucht Louise, die Wünsche aller Schüler zu erfüllen, sogar die ihres älteren Bruders Eko. Zu allem Unglück verliebt sich dieser in sie. Doch auch Sed findet Gefallen an „Narziss“. Seine Eifersucht verleitet ihn zu Taten, die Ekos Ansehen sehr schädigen.

Bald merkt Louise, dass es gar nicht so einfach ist, eine Superheldin zu sein. Die Aufträge häufen sich, sodass sie gar nicht hinter her kommt, diese zu bearbeiten. Allmählich bricht sie fast unter der Last zusammen.

Das gesamte Stück wurde nur von zwei Schauspielern, Conrad Waligura und Lisa Rothhardt, gespielt. Während der Handlung wechselten sie immer wieder die Rollen. Das verwirrte an manchen Stellen das Publikum. Trotzdem konnte man sich schnell wieder in das Stück hineinfinden, weshalb der rote Faden nicht verloren ging. Neben den ständig wechselnden Rollen war noch ein weiterer Faktor dafür verantwortlich, dass man dem Geschehen auf der Bühne nicht durchgängig folgen konnte.

Die besagte Gruppe, die es in der Handlung gab, wurde tatsächlich für das Publikum in „WhatsApp“ eröffnet und war über einen Bildschirm auf der Bühne für alle sichtbar. Dadurch wurde das Publikum in die Handlung mit einbezogen. In diese Gruppe wurden Entscheidungsfragen gesendet, die das weitere Geschehen auf der Bühne beeinflussten. Neben diesen Entscheidungen wurden jedoch auch andere Nachrichten aus dem Publikum in die Gruppe gesendet, die die Handlung nicht unbedingt unterstützten. Aus diesem Grund gab es Situationen, in denen man mehr auf den Bildschirm achtete und die schauspielerischen Leistungen auf der Bühne vernachlässigte.


Neben diesem technischen Aufwand war das restliche Bühnenbild sehr schlicht gehalten. Es gab eine Erhöhung, von dort aus kontrollierte „Narziss“ das Geschehen. Außerdem wurde die Verwendung von Requisiten stark beschränkt. Mit großen Säcken voller Popcorn stellten die Schauspieler Verschiedenes dar. Da es nichts Speziellem zugeordnet war, konnte es vielseitig verwendet werden. Die Zuschauer konnten nur erahnen, was das Popcorn darstellen sollte. Dadurch waren der Fantasie nur wenige Grenzen gesetzt.

In dem Schauspiel versuchten die Regisseurin, Techniker und Darsteller zu zeigen, wie gefährlich die Anonymität der sozialen Netzwerke sein kann. Man selbst, aber auch andere können ohne erkannt zu werden, Bilder, Texte und anderes im Internet veröffentlichen. Diese Medien sind in der Lage, das Leben eines Menschen zu erschweren oder sogar zu beenden.
Ich selber sehe diese Anonymität auch als ein großes Problem dieser Netzwerke. Sie bilden eine Plattform für Schikanen, Cybermobbing, Propaganda, etc. Dass vor allem junge Menschen, meist auch Kinder damit konfrontiert werden, ist meiner Meinung nach nicht gesund für die noch nicht vollständig entwickelte Psyche.

Das Stück konnte diese Botschaft gut vermitteln. Obwohl es an manchen Stellen schwer zu verstehen war, aufgrund des Bildschirmes und der ständig wechselnden Rollen, empfehle ich das Stück allen weiter, die aus einem Theaterstück eine Botschaft mitnehmen möchten. Außerdem zeigt es durch die Interaktivität der WhatsApp-Gruppe, dass auch das Publikum eine Rolle in einem Schauspiel haben kann.

Ich würde mir dieses Theaterstück gerne noch einmal ansehen. Leider sind die nächsten Aufführungen nur vormittags, weshalb das nicht so leicht machbar ist. Vielleicht können in Zukunft auch nachmittags Termine angeboten werden, da dieses Thema nicht nur Schülern, sondern auch Erwachsenen näher gebracht werden sollte.
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von Pia M. (27. September 2018 16:09 Uhr)Am 14.09.2018 besuchte der gesamte Jahrgang 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde die Premiere des Theaterstücks „Unter W@sser“ in den Uckermärkischen Bühnen Schwedt. Bei der Aufführung handelt es sich um ein Jugendstück von Andréanne Joubert und Jean-François Guilbault, welches in Koproduktion vom Theater am Rand Zollbrücke und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt auf die Bühne gebracht wurde.

Das Stück thematisiert den grenzlosen Einfluss der digitalen Netzwerke auf unser Leben und deren Risiken. Die Schülerin Louise ergreift aufgrund der Unachtsamkeit eines Lehrers die Chance, an die Zugangsdaten des Intranets ihrer Schule zu gelangen. Plötzlich scheint ihr alles möglich. Anonym eröffnet sie unter dem Decknamen „Narziss“ ein Forum, in dem sie ihren Mitschülern kleine Wünsche in Erfüllung gehen lässt. Nur mit ein paar Klicks ermöglicht sie Zugang zu den Lösungen der nächsten Klausur, verbessert Zensuren und lässt sogar für einen Tag die Schule schließen. Narziss genießt ihre Rolle als Superheld. Auf einmal ist jeder Tag aufregend, endlich passiert etwas in ihrem Leben. Doch schon bald läuft das virtuelle Spiel immer mehr aus dem Ruder. Narziss muss ständigem Druck standhalten und auch in ihrem realen Leben gerät sie ins Wanken. Was passiert also, wenn das virtuelle Heer real zurückschlägt?

Die Atmosphäre vor Beginn der Aufführung wirkt sehr erwartungsvoll, da das Theaterstück erstmals live durch einen Gruppenchat des Publikums beeinflusst wird. Alle sind gespannt auf das, was noch geschieht. Während der Vorstellung kann das Publikum in einem WhatsApp-Chat durch das Beantworten von Fragen den Verlauf des Stücks mitbestimmen. Narziss lässt daraufhin unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Es gibt einige Momente zum Lachen. Doch zum Ende hin ist das Stück sehr tragisch, als Narziss allmählich die Kontrolle verliert.
Teilweise ist man durch den Gruppenchat abgelenkt und kann nur schwer der Aufführung folgen, so fehlt mir einige Male der Zusammenhang zwischen den einzelnen Szenen. Jedoch vollbringen die Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura eine beeindruckende Leistung, da diese sich in die heutige Welt der Jugendlichen hineinversetzen müssen und gleichzeitig mehrere Rollen im Stück übernehmen. Beide Schauspieler überzeugen mit einer starken Betonung und verleihen ihrem Text so noch einmal besonderen Nachdruck. Auch die roboterartigen Bewegungen und die dazu passende Sprache (in der virtuellen Welt) gestalten das Stück interessant. Durch die unterschiedliche Gestik und Mimik wirkt das Stück sehr authentisch. Zusätzlich gleichen sich beide Figuren in ihrer Kleidung. Jedoch stellt sich die Frage, was man damit ausdrücken möchte?
Das Bühnenbild ist sehr einfach gestaltet. Außer eines Eisengerüstes, auf dem sich die virtuelle Welt abspielt, gibt es nur wenige Gestaltungsmittel, wie Lichteffekte oder Musik, so müssen Lisa Rothhardt und Conrad Waligura mit ihrem Schauspieltalent das Publikum überzeugen. Dabei sind einige Requisiten der Vorstellung des Zuschauers überlassen, mit Ausnahme weniger Materialien, wie beispielsweise das Popcorn, welches verschiedene Rollen einnimmt, und anderer kleine Effekte, wie das Ertönen eines Alarms.
Nach der außergewöhnlichen Vorstellung gibt es viel zu erzählen, einige Fragen und evtl. Unklarheiten, die von den Schauspielern, der Regie und der Produktion im Anschluss persönlich aufgeklärt werden. Zudem kann man über besondere Momente aus dem Stück etwas beisteuern.

Ich denke, man möchte mit dem Stück insbesondere Jugendliche, aber auch Erwachsene ansprechen, die durch die digitale Welt beeinflusst werden. Das Internet birgt Gefahren und hat große Macht über uns, obwohl wir das nicht bewusst wahrnehmen. Andererseits soll das Theaterstück keine Aufführung mit erhobenem Finger sein, sondern auf das Thema digitale Welt aufmerksam machen.
Insgesamt würde ich das Stück als ein interessantes Experiment bezeichnen, welches jedoch teils unaufmerksam von den Zuschauern verfolgt wurde. Andererseits wird die Einsamkeit des Erwachsenwerdens und die Macht(-losigkeit) des Einzelnen im Internet gut zum Ausdruck gebracht.
Somit möchte ich auch anderen jungen Leuten dieses faszinierende und zugleich schockierende Stück ans Herz legen und weiterempfehlen. Der Inhalt spricht meiner Meinung nach ein sehr spannendes Thema an, welches zeigt, wie aus großer Macht große Verantwortung erwächst.
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von Julia R. (21. September 2018 17:04 Uhr)Am Freitag, den 14.09.2018 fuhr unser Jahrgang nach Schwedt zu den Uckermärkischen Bühnen. Wir besuchten mit unseren Deutschlehrern das Theaterstück „Unter W@sser“, welches im kleinen Saal aufgeführt wurde. Schon der Titel fiel durch seine Schreibweise auf, ließ uns auf ein modernes Theaterstück hoffen und machte klar, dass es wohl eher an uns Jugendliche gerichtet ist.
Die Regie führte, die an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin studierte, Rebekka David. Sie machte das Buch der Autoren Jean-François Guilbault und Andréanne Joubert lebendig.

Das Stück handelt von der technikinteressierten Louisa, die durch Zufall an die Zugangsdaten für das Schulintranet kommt, da ihre Lehrerin vergessen hatte, sich aus diesem abzumelden. Mit dem Zugang zum schulinternen Intranet scheint ihr die Welt offen zu stehen. Mit einem Klick kann Louisa Noten ändern oder Lösungen für Prüfungen einsehen. In einem Online-Forum schafft sie sich ein neues Ich, Narziss, und bietet ihren Klassenkameraden an, Wünsche zu äußern. Alles läuft so wie sie sich es vorgestellt hatte, bis sich ein gesendetes Nacktfoto aus Versehen über diese Plattform verbreitet. Nun verliert Louisa alias Narziss die Kontrolle.
Im Grunde wird in dem Stück darauf hingewiesen, dass wir Jugendliche auch in unserer modernen hoch technisierten Welt die Probleme haben, die auch schon die jungen Menschen vor uns hatten. Trotz dem unvermeidlichen Umgang der Jugendlichen mit den digitalen Medien in unserer scheinbar virtuellen Welt ist es schwierig das eigene Ich, die Anerkennung und die Liebe zu finden.

Gleich zum Anfang war etwas anders. Es wurde nicht, wie üblich auf das Handyverbot während der Vorstellung hingewiesen, sondern es wurde sogar ausdrücklich darum gebeten, sich einzuloggen und das Handy bereitzuhalten.
Zu Beginn fand ich es schwierig, mich in die Handlung hineinzufinden. Das Bühnenbild hatte Robin Metzer entworfen. Die Bühne war sehr dunkel und minimalistisch gestaltet. Eine Erhöhung - aussehend wie ein Podest - teilte die Bühne in zwei Ebenen und es wurde mit Lichteffekten auf das Theaterstück eingewirkt. Mit der richtigen Beleuchtung wurden wichtige Szenen hervorgehoben und unsere Aufmerksamkeit darauf gelenkt.
Alle warteten gespannt auf den Einsatz ihrer Handys. Für die erst spät eingesetzten Videosequenzen, die den Chat aller eingeloggten Handys aufzeigte, war Florian Kiehl verantwortlich. Karl Friedrich Schulz begeisterte das Publikum zusätzlich mit treffender Musik. Die beiden Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura waren in einer Einheitsuniform gekleidet und erzählten die Geschichte im Rahmen eines Rollenspiels. Sie spielten die Rollen der Louise, Sed, Narziss, Eko, Guillaume und Joanie. Die unterschiedlichen Charaktere wurden von ihnen durch ihre Mimik und Gestik unterstrichen. Die Schauspieler sprachen zum Teil sehr schnell. Das ganze Stück war aufgrund dessen sehr zügig. Vieles wurde offen gelassen und meiner Fantasie wurde freien Raum gegeben. Besonders beeindruckt hat mich der Gesang von Lisa Rothhardt. Hier wurden bestimmt nicht nur bei mir Emotionen hervorgerufen.

Mich hat die Theateraufführung begeistert und ich denke, dass uns klar gemacht werden sollte, welche immense Macht die modernen Medien haben und wie die Jugendlichen dadurch in eine, wahrscheinlich ungewollte, Isolation gelangen. Persönliche, freundschaftliche Kontakte werden kaum noch gepflegt.
Es ist verführerisch, sich im Internet anonym zu bewegen und Dinge anzusprechen oder auszulösen. Gerät aber etwas außer Kontrolle ist, es sehr schwierig, es wieder auf die richtige Bahn zu lenken oder gar etwas zu löschen.

Ich fand es sehr schwer, die Handlung nachzuvollziehen. Allerdings war es eine brillante Idee, dass wir durch die digitale Verbindung mit unseren Handys Einfluss auf das Theaterstück nehmen konnten. So etwas habe ich noch nie gesehen und fand es spannend, dies mitterleben zu können. Jedoch wurde aufgrund des ständigen WhatsApp-Chats vom eigentlichen Geschehen auf der Bühne etwas abgelenkt.
Ich würde die Theatervorstellung gerne noch einmal besuchen, um herauszufinden, was passieren würde, wenn zum Beispiel ein anderes - älteres oder ernsthafteres - Publikum bei dem Stück mitmacht. Würde dies möglicherweise die ganze Handlung verändern?
Mir persönlich hätte es gefallen, wenn am Ende der Aufführung auf den Umgang mit den modernen Medien hinweisen würde und bei auftretenden Problemen Lösungsvorschläge benennt.
Bei mir sind nach der Vorstellung noch einige Fragen offen geblieben, wie zum Beispiel: Welche Rolle hatte das Popcorn? Was sollte hiermit zum Ausdruck gebracht werden?
kommentiert von Waltraud Bartsch (24. September 2018 21:26 Uhr)Hallo Julia, Dank für deine Zuschrift. Gerade die Ausführlichkeit ist eine sehr schöne Reaktion auf unser etwas ungewöhnliches Theaterexperiment, in das wir uns zu diesem Thema sehr gerne gestürzt haben. Du hast doch so viel entdeckt, da will ich dir gar nicht unsere Antworten geben. Ich finde an dieser Inszenierung ausgesprochen gut, dass sie so gar nicht didaktisch daherkommt. Wir nehmen in Kauf, dass sich die Zuschauer entscheiden müssen, wem sie folgen und so vielleicht etwas verpassen. Entscheide du dich!
Wenn wir jetzt miteinander im direkten Gespräch wären, würden wir sehr schnell sehr viele Antworten auf deine beiden letzten Fragen haben. Tauscht euch doch noch mal in der Gruppe dazu aus.
Wir spielen bis zum Jahresende noch fünf Vorstellungen am Vormittag in Schwedt und Zollbrücke. Vielleicht gelingt es, im Frühjahr noch einige Vorstellungen, auch im Abendspielplan, zu spielen. Komm unbedingt noch einmal. Wir wissen, dass es für alle Generationen ein wichtiges Thema ist und auch auf das Interesse von Erwachsenen trifft. Das Theater kann aber keine Lösungen bieten. Wir empfinden es als unsere Aufgabe, gesellschaftliche Probleme aufzugreifen und zu sensibilisieren.
Schau mal in unseren Spielplan, du wirst weitere Stücke (z.b. Die Räuber - übrigens auch mit Lisa Rothhardt und Conrad Waligura-, Ein Knochenjob) finden, die "nur" Probleme aufwerfen. Sich ihnen als Zuschauer anzunähern und Theater als Kommunikationsort zu begreifen, würde mir persönlich gefallen. Und vielleicht sind wir ja nach deinem nächsten Theaterbesuch auch im direkten Gespräch. w.b., Theaterpädagogin
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von Saskia F. (15. September 2018 20:42 Uhr)Am 14. September 2018 besuchte ich, wie der gesamte Jahrgang 11 des Einstein-Gymnasiums Angermünde, die 2.Premiere des Theaterstücks „Unter W@sser“. Das Jugendstück ist von Andréanne Joubert und Jean-François Guilbault. Für die Regie war Rebekka David verantwortlich. Es ist eine Koproduktion vom Theater am Rand Zollbrücke und den Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
In dem Stück geht es um die Macht(-losigkeit) jedes Einzelnen im Internet. Eine Schülerin hat die Möglichkeit, an die Zugangsdaten des Intranets ihrer Schule zu kommen. Unter dem Decknamen „Narziss“ eröffnet sie ein Forum für ihre Mitschüler und lässt deren Wünsche in Erfüllung gehen. Doch schnell nehmen die Anfragen überhand und auch ihr reales Leben gerät ins Wanken. Kann sie dem Druck standhalten? „Unter W@sser“: ein Stück, nicht nur für Jugendliche. Und passend zur heutigen Zeit mit einer WhatsApp-Gruppe, in der das Publikum den Verlauf des Stücks mitbestimmen kann. Die Schauspieler Lisa Rothhardt und Conrad Waligura haben mal wieder ganze Arbeit geleistet. Und auch die Bühnenkulisse war abermals, wie man sie von den UBS gewöhnt ist: minimalistisch, aber passend. Ich empfand das Stück als kurzweilig, da immer wieder etwas passiert ist. Allerdings hat man ab und zu den Faden verloren, wenn es eine Abstimmung im Chat gab und das Schauspiel auf der Bühne trotzdem weiter ging. Ich denke, dass dieses Stück mal wieder gezeigt hat, wie uns das Internet beeinflusst bzw. in welche Rolle eine x-beliebige Person dort schlüpfen kann. Das Stück kritisiert sozusagen unseren Umgang mit unseren Smartphones bzw. dem Internet an sich. Es ist pure Ablenkung und manchmal wäre es echt besser, das virtuelle Leben beiseite zu legen und das reelle Leben zu genießen.
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von Nadine (17. August 2018 23:21 Uhr)Ich wollte mir eigentlich Informationen über die neue Spielzeit einholen - z.B. Premierentermine und Regieteams. Leider habe ich nach 10. min entnervt die Seite geschlossen, ohne die gewünschten Informationen gefunden zu haben. Stattdessen gab es Infos über Premieren und Ensemble-Mitglieder aus der Spielzeit 2015/2016. Ich frage mich gerade ernsthaft, ob hier irgendwo „Versteckte Kamera“ gedreht wird mit mir in der Hauptrolle.
kommentiert von Enrico Lange (18. August 2018 14:03 Uhr)Ich kann die Ursache dieses Problems nachvollziehen. Vielen Dank für Ihre hilfreiche Rückmeldung.
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von Lorenz Michael Vögel (24. Juli 2018 07:45 Uhr)Glückwunsch zur neuen Website! Sieht sehr gut aus und macht auch auf mobilen Geräten was her.
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von Andrea (1. Juli 2018 20:48 Uhr)Guten Abend. Wir waren gestern bei der Aufführung von Songs-Lyrics-Drama. Das Ensemble stellte mal wieder sein Können unter Beweis und begeisterte mit Witz, Charme und vor allem grandiosen Stimmen. Pech für alle, die dieses Stück verpasst haben, leider war die Zuschauerzahl recht gering. Wir kommen gerne wieder. Vielen Dank für einen tollen Abend.
von Dirk Oertel (22. April 2018 21:16 Uhr)Hallo,haben uns heute mit den Kindern Urmels große Reise angeschaut. Soweit beste Unterhaltung für die ganz Kleinen, aber "kurze Reise" hätte es eher getroffen, denn nach einer guten halben Stunde war der Ausflug schon wieder vorbei. Völlig inakzeptabel war allerdings die Tatsache, dass die Marionetten auf dem Bühnenboden gespielt wurden und somit für den Großteil des Publikums unsichtbar waren. Wir saßen in der (bereits erhöhten) Reihe 6 und haben, selbst als Erwachsene, lediglich die Puppenspieler bewundern dürfen. Schade schade!
kommentiert von Harald Zerahn (29. Juni 2018 12:31 Uhr)warum schaffen die UBS nach längerer Zeit nicht auf diesen sachlichen Eintrag zu reflektieren?Freundliche Grüße und macht was draus.
von Stefanie Winterberg (25. Juni 2018 22:06 Uhr)Guten Abend,Ich war heute in dem Jugendstück Nichts was im Leben wichtig ist zu Besuch.Es tut mir leid es zu sagen.., aber Sie haben mich vom Hocker gehauen. Ich habe während Ihrer Aufführung Tränen in den Augen bekommen. Ich war zu überwältig von den Gedanken, wie grausam so junge Leute sein können und wie weit die Jugend heute geht. Obwohl dies eine Amateurtruppe war: man hat es Ihnen nicht angemerkt. Sie waren GROßARTIG!! Alles hat gepasst: Musik,Licht, Texte und die Emotionen waren hervorragend! Besonders im Gedanken geblieben sind mir die Darstellerin Sofie und der Darsteller Jan Johann. Dieses Zusammenspiel war atemberaubend! Großes Lob! Dennoch war diese Truppe das Sinnbild von EINER EINHEIT und alle haben großartig gespielt. Sie haben Ihre Figuren wirklich Leben eingehaucht.Danke Ihnen für dieses Projekt und viel Glück weiterhin! Ich freue mich auf Ihr nächstes Stück.Mit freundlichen Grüßen Stefanie W.