Rudi und Jan verbringen den Samstagabend gemeinsam in einer Gefängniszelle, bevor sie ins nächste Polizeirevier überstellt werden. Jan ist Pole und arbeitet schwarz in einer deutschen KFZ-Werkstatt. Rudi ist ein deutscher Neonazi und hat mit seinen Kameraden die polnischen Mechaniker in der Werkstatt überfallen und verprügelt. Was beide noch nicht wissen: Es gab einen Toten.

Die Angst vor den/dem Fremden, die aus der Angst erwächst, durch das gesellschaftliche Netz zu fallen; fremd im eigenen Land zu werden, fremder als der Fremde. Diese Angst wird im Mittelpunkt unseres Theaterabends stehen.

In Verbindung mit unserer neuen Produktion "Hallo Nazi!" befinden sich die Uckermärkischen Bühnen Schwedt auf der Suche nach (digitalen) Fotos, die im weitesten Sinne Fremdenfeindlichkeit im Alltag thematisieren. Als Anregung und Orientierung können die Fotos dienen, aus denen Udo Krause das Plakat für diese Inszenierung zusammengesetzt hat.

Wir hoffen auf rege und phantasievolle Beteiligung, da wir planen, aus den uns zur Verfügung gestellten Bildern eine (digitale) Ausstellung vorzubereiten.

Premiere: 27. September 2002, intimes theater

Abgespielt.