Baustellenblog

Sanierung des Hauptgebäudes (sogenanntes Großes Haus) der Uckermärkischen Bühnen Schwedt 

Das zwischen 1974 und 1978 errichtete Haupthaus (sogenanntes „Großes Haus“ und ehemaliges Kreiskulturhaus) der Uckermärkischen Bühnen Schwedt befindet sich weitgehend im Originalzustand und wurde bislang nicht grundlegend saniert. 2019 wurden Planungen für dringend erforderliche Umbauten der Funktionsräume sowie eine energetische Sanierung der Gebäudehülle und Haustechnik beauftragt. Während der laufenden Planung und bereits gestarteten Vergaben wurde das Gebäude 2021 unerwartet unter Denkmalschutz gestellt.

Die dadurch notwendigen Umplanungen, Neuausschreibungen und Mehrkosten hätten weder durch den Haushalt noch durch Fördermittel gedeckt werden können. Daher wurden Planungsauftrag und Vergabeverfahren aufgehoben. Nach intensiver Prüfung konnten im Herbst 2023 Förderanträge für die Programme „Nachhaltige Stadtentwicklung“ (NaS) und „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (WNE) gestellt werden. Die neue Entwurfsplanung mit verlässlicher Kostenschätzung wurde der Schwedter Stadtverordnetenversammlung am 29. Mai 2024 zur Beschlussfassung vorgelegt und einstimmig angenommen.

Ende 2024 erhielt die Stadt Schwedt/Oder die Zuwendungsbescheide mit einer Gesamtförderquote von 86,7 %. Die Finanzierung des Bauvorhabens erfolgt in Kofinanzierung aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Städtebauförderung und aus Haushaltsmitteln der Stadt Schwedt/Oder.

Die geplanten baulichen Eingriffe umfassen folgende Schwerpunkte:
  • energetische Sanierung der Glasfassaden
  • Umbau und Sanierung der Funktionsräume und des Foyers im 1. Obergeschoss
  • statische und energetische Sanierung der Dächer
  • Sanierung Heizungsanlage, Kühltechnik, Elektroinstallation, Sanitärbereiche und entsprechende Anpassung der Gebäudeautomation
  • Wiederherstellung der bauzeitlichen Garderoben in Verbindung mit der Verlegung der Spielstätte „Theaterklause“ an die Hauptfront des Hauses

Die Fertigstellung der Sanierung ist für Ende 2027 geplant.


13. März 2026

13.03.2026 · Permalink

Das Foto zeigt einen Veranstaltungs- oder Theaterraum im Aufbau, mit einer Bühne, schwarzen Vorhängen, Traversen und zahlreichen Scheinwerfern. Vor der Bühne stehen viele Stuhlreihen, während gestapelte Stühle, Werkzeugkisten und eine Arbeitsbühne darauf hindeuten, dass noch technische Vorbereitungen laufen.Das Foto zeigt einen leeren Innenraum mit einer grünen „ubs Theaterkasse“, auf der ein Monitor und einige rote Gegenstände liegen. Durch die großen Fenster fällt Tageslicht herein, während der schlichte Raum mit Teppichboden, Heizkörper und weißen Wänden wie ein Eingangs- oder Kassenbereich eines Theaters wirkt.Das Foto zeigt einen hellen, weitgehend leeren Empfangs- oder Veranstaltungsraum mit mehreren Stehtischen, Teppichboden und Infotafeln an der linken Wand. Im Hintergrund befinden sich große Eingangstüren mit grünen Fensterflächen sowie ein Tresenbereich, was auf einen Eingangs- oder Wartebereich für Besucher hindeutet.Vor einem modern wirkenden Gebäude hat sich eine größere Menschenmenge versammelt, während grün-weiße Ballongirlanden den Eingang festlich schmücken. Die Szene wirkt wie eine Eröffnungsfeier oder ein offizieller Veranstaltungstermin auf einem Gewerbe- oder Einkaufsareal.Vor einem Gebäude hat sich eine größere Menschenmenge zu einer feierlichen Eröffnung versammelt, mit rotem Teppich, Sektgläsern und grün-weißen Luftballons. Rechts durchschneiden mehrere Personen ein grünes Band, während in der Mitte ein Plakat für „Es war die Nachtigall“ aufgestellt ist.In einem warm beleuchteten Veranstaltungsraum mit Backsteinwänden steht eine größere Gruppe von Menschen dicht beisammen und hört einem Mann auf einer kleinen Bühne zu. Die Szene wirkt wie eine Führung, Ansprache oder ein musikalisches Event in einem intimen Kultur- oder Clubambiente.Vor einem Veranstaltungsort versammeln sich zahlreiche Gäste auf einem gepflasterten Platz, während ein roter Teppich mit Absperrungen den Eingang markiert. Ein Plakat mit dem Titel „Es war die Nachtigall“, Luftballons und Feuerschalen deuten auf eine feierliche Premiere oder Eröffnungsveranstaltung hin.Vor einem modernen Gebäude hat sich eine größere Menschenmenge zu einer feierlichen Eröffnung versammelt, mit rotem Teppich, Absperrband und grün-weißen Ballons am Eingang. Die Gäste stehen mit Getränken zusammen und warten offenbar auf den offiziellen Start oder eine Ansprache.Vor einem modernisierten Gebäude mit grün-weißen Ballongirlanden hat sich eine größere Menschenmenge versammelt, offenbar zu einer Eröffnung oder feierlichen Veranstaltung. Die Besucher stehen auf dem Vorplatz und schauen in Richtung Eingang, während im Hintergrund weitere Firmengebäude und Fahrzeuge zu sehen sind.Das Foto zeigt ein grünes Hinweisschild der Uckermärkischen Bühnen Schwedt mit Informationen zur Theaterkasse, Öffnungszeiten und Onlinetickets. Es steht vor einem roten Gebäude in der Spielstätte Steinstraße, während rechts mehrere Fahrzeuge unter klarem blauem Himmel geparkt sind.Das Foto zeigt einen hellen Innenraum mit einer neu eingerichteten Bar, Holztheke, Radeberger-Kühlschrank und vielen Gläsern in Getränkekisten, als würde der Bereich gerade für den Betrieb vorbereitet. Rechts arbeitet eine Person neben einer Leiter an der Wand, was den Eindruck vermittelt, dass der Raum noch eingerichtet oder renoviert wird.Das Foto zeigt einen leeren, bühnen- oder studioartig eingerichteten Raum mit mehreren Tischen und roten Stühlen, der wie ein Café- oder Aufenthaltsbereich wirkt. Die Backstein-Kulisse mit rotem Vorhang, der rote Teppich und die sichtbaren Scheinwerfer deuten darauf hin, dass es sich um ein Set für Theater, Film oder eine Veranstaltung handelt.
Mit der Premiere von Es war die Nachtigall wird am 13. März 2026 offiziell die Interims-Spielstätte in der Steinstraße 4 eröffnet. Der Umbau erfolgt in Eigenleistung durch das ubs-Theaterteam, bei dem vorhandene Materialien aus dem Fundus wiederverwendet wurden. Eine Ausstellung, die in Kooperation mit dem Stadtmuseum Schwedt entstand, gibt Einblicke in die Geschichte des Gebäudes, das einst Bestandteil der Schwedter Schuhfabrik war. Mit der Interims-Spielstätte kann trotz begrenzter Raumsituation das gewohnt abwechslungsreiche Programm aufrechterhalten werden.